Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Hilfe zur Pflege

Hilfe zur Pflege kann gewährt werden, wenn eine betreuungs- oder pflegebedürftige Person nicht mehr alleine von zu Hause versorgt werden kann. Dies ist der Fall, wenn Menschen wegen Krankheit oder Behinderung bei alltäglichen Verrichtungen Hilfe benötigen zum Beispiel beim Anziehen oder Essen.

Zunächst erhalten pflegebedürftige Menschen, die kranken-  beziehungsweise pflegeversichert sind, Leistungen von ihrer Pflegekasse. Sollten die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen oder jemand ist nicht pflegeversichert, kommen Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) in Betracht.

Voraussetzungen
Leistungen der Hilfe zur Pflege werden gewährt wenn,

  • nach Überprüfung die pflegerischen Leistungen notwendig sind und
  • das Einkommen und Vermögen der pflegebedürftigen Menschen sowie das seiner Lebenspartnerin oder seines Lebenspartners nicht ausreichen.

Leistungen
Hilfe zur Pflege soll zunächst die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen stärken.

Leistungen der ambulanten Pflege sind unter anderem

  • Pflegegeld
  • Erstattung von Aufwendungen der privaten Pflegeperson (zum Beispiel Angehörige oder Nachbarn)
  • Übernahme angemessener Kosten für eine professionelle Pflegekraft oder einen Pflegedienst
  • Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel

Ist eine stationäre beziehungsweise teilstationäre Pflege erforderlich, umfasst die Hilfe zur Pflege auch die Kosten für

  • Tagespflege,
  • Kurzzeitpflege oder
  • stationäre Dauerpflege.

Informationen zu Alten- und Pflegeheimen in Oldenburg gibt es hier »

Antragstellung
Bei der Erstantragstellung und -beratung ist eine persönliche Vorsprache (nach Terminvereinbarung) oder ein Telefonat erforderlich. Dann füllen wir die Antragsvordrucke gemeinsam mit Ihnen aus beziehungsweise senden die Antragsvordrucke per Post zu. Die persönliche oder telefonische Kontaktaufnahme ist wichtig für den Beginn einer möglichen Hilfeleistung. Erst ab Bekanntwerden der Notlage kann eine Leistungsbewilligung erfolgen.

Folgeanträge werden in der Regel zwei Monate vor Ablauf der Bewilligungsfrist übersandt. Sofern Sie keinen Folgeantrag erhalten haben, können Sie diesen auch hier selbst ausdrucken (siehe Formulare). Es muss auch bei jedem Folgeantrag eine Vermögenserklärung ausgefüllt werden.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ServiceCenter der Stadt Oldenburg stehen für weitere telefonisch Informationen unter der Servicedurchwahl 0441 235-4444 in der Zeit von montags bis freitags zwischen 7 bis 18 Uhr zur Verfügung und helfen gerne weiter.

Ambulant

  • Vordruck Folgeantrag
  • Einwilligungserklärung Datenschutz
  • beiliegendes Merkblatt „Hinweis über Folgen von Pflichtverletzungen“ unterschreiben (zwei Exemplare lieben bei, eines davon zum Verbleib)
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate von allen Konten, Sparbücher
  • Einkommensnachweise, zum Beispiel Rentenbescheide, Verdienstbescheinigungen, Belege/Schriftverkehr über Unterhalt, Wohngeldbescheid
  • Abschlagsbescheid über Energie- und sonstige Nebenkosten
  • gegebebenfalls Auszüge von vorhandenen Lebensversicherungen/Sterbegeldversicherungen/Vorsorgeverträgen für Bestattungskosten oder ähnliches (bei Versicherungen bitte Nachweise über den aktuellen Rückkaufswert inklusive Überschussanteile beilegen)
  • Nachweise über eine gegebenenfalls vorhandene Haftpflichtversicherung und/oder Hausratversicherung, aus denen die aktuellen Beiträge hervorgehen
  • gegebenenfalls letzte Mieterhöhungsvereinbarung

Bei Bedarf werden noch weitere Belege angefordert.

Stationär

  • Vordruck Folgeantrag
  • Einwilligungserklärung Datenschutz
  • Vordruck Vermögenserklärung
  • beiliegendes Merkblatt „Hinweis über Folgen von Pflichtverletzungen unterschreiben (zwei Exemplare lieben bei, eines davon zum Verbleib)
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate von allen Konten, Sparbücher
  • Einkommensnachweise, zum Beispiel Rentenbescheide, Verdienstbescheinigungen, Belege/Schriftverkehr über Unterhalt, Wohngeldbescheid
  • Abschlagsbescheid über Energie- und sonstige Nebenkosten
  • gegebenenfalls Auszüge von vorhandenen Lebensversicherungen/Sterbegeldversicherungen/Vorsorgeverträgen für Bestattungskosten oder ähnliches (bei Versicherungen bitte Nachweise über den aktuellen Rückkaufswert inklusive Überschussanteile beilegen)
  • Nachweise über eine gegebenenfalls vorhandene Haftpflichtversicherung und/oder Hausratversicherung, aus denen die aktuellen Beiträge hervorgehen
  • gegebenenfalls letzte Mieterhöhungsvereinbarung

 Bei Bedarf werden noch weitere Belege angefordert.

  • Sozialgesetzbuch (SGB XII)
Pflege