Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Hundesteuer – Erhebung

Gesamtthemenübersicht Hundesteuer »

Die Hundehalterin oder Hundehalter muss den Hund innerhalb von 14 Tagen nach Aufnahme in dem Haushalt anmelden:

  • wenn der Hund neu aufgenommen wurde
  • wenn der Hund bei Zuzug nach Oldenburg mitgebracht wurde oder
  • wenn ein Welpe den 2. Lebensmonat vollendet hat

Steuerpflichtig ist ein Hund ab Vollendung des dritten Lebensmonats.

Die Steuer wird nach der Anzahl der gehaltenen Hunde bemessen; sie beträgt jährlich:

       a) für den ersten Hund          108 Euro
       b) für den zweiten Hund        132 Euro
       c) für jeden weiteren Hund    168 Euro

Die Hundesteuer wird zu Beginn des jeweiligen Kalenderjahres für das gesamte Jahr durch einen Hundesteuerbescheid festgesetzt.

Die Hundesteuer ist in vier gleich hohen Quartalsbeträgen zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu entrichten.

Es sollte beachtet werden, dass es sich beim im Jahr 2020 übermittelten Hundesteuerbescheid um einen "Dauerbescheid bzw. Mehrjahresbescheid" handelt. Sie erhalten zukünftig nur noch einen Bescheid, wenn sich Änderungen an den Steuerfestsetzungen ergeben. Bitte heben Sie diesen Steuerbescheid auf und nehmen Sie diesen zu Ihren Unterlagen.

Die Steuerfestsetzung wird, vorbehaltlich etwaigen Änderungen, ab dem Jahr 2021 öffentlich bekannt bemacht, ohne dass ein neuer Hundesteuerbescheid ergeht. Mit dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung treten für die Steuerschuldner die gleichen Rechtswirkungen ein, als wäre Ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Hundesteuerbescheid zugegangen (§14 Niedersächsisches Kommunalabgabengesetz (NKAG)).

Es besteht die Möglichkeit, die Hundesteuer zum Fälligkeitstermin vom eigenen Bankkonto abbuchen zu lassen. Weitere Informationen sind hier zu finden »

Ausnahme:
Hunde, die nicht länger als zwei Monate im Stadtgebiet gehalten werden und die nachweislich in einer anderen Stadt/Gemeinde versteuert sind, bleiben in Oldenburg steuerfrei.

Ausnahme Blindenführhunde:
Für Blindenführhunde und Hunde, die zum Schutze und zur Hilfe blinder, tauber oder hilfloser Personen unentbehrlich sind, wird auf Antrag Steuerbefreiung gewährt. Die Befreiung kann von der Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses abhängig gemacht werden.

Wichtiger Hinweis:
Sollte eine Zweitschrift eines Hundesteuerbescheides benötigt werden, dann kann die Zusendung aus Steuergeheimnisgründen nur schriftlich erfolgen. E-Mail und Fax-Zusendungen sind nicht möglich.

Sollten Fragen bestehen, dann berät das ServiceCenter der Stadt Oldenburg sehr gerne unter der Rufnummer 0441 235-4444.

 

 

Persönliche Abholung eines Ersatzbescheides:

  • 2,00 Euro

Zusendung eines Ersatzbescheides:

  • 2,00 Euro 
  • 0,64 Euro für Versand
Hundesteuer - Festsetzung