Hundesteuer – Ermäßigung

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 Steuerermäßigung wird gewährt

  • für einen Hund, der zur Bewachung von Gebäuden benötigt wird, die vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 m entfernt liegt.
    Durch ein Urteil des VG Hannover vom 23.01.2016 (AZ 7A 10011/14) wurde die Abstandsregelung für die Anerkennung von Wachhunden in der Hundesteuer neu definiert. Als anzuwendende Berechnungsgrundlage wird die direkte Entfernung von Außenwand zu Außenwand (Luftlinie) als Maßstab definiert.
  • für das Halten von einem Hund ausschließlich durch Leistungsempfänger nach SGB II bzw. SGB XII und einkommensmäßig gleichstehende Personen.
    Wird ein Zweithund nach § 2 Abs. 1 oder 3 angemeldet, entfällt die Ermäßigung für den Ersthund.

Hinweis:
Die Steuer wird auf Antrag und unter Vorlage der erforderlichen Nachweise auf die Hälfte ab Bekanntgabe ermäßigt. Die Ermäßigung wird nur so lange gewährt, wie der Bürger die Voraussetzungen dafür erfüllt. Die nachträgliche Ermäßigung ist nicht möglich.

Sollten Sie Fragen haben, dann berät Sie das ServiceCenter der Stadt Oldenburg sehr gerne unter der Rufnummer 0441 235-4444.

  • Für den Antrag der Steuerermäßigung bei Wachhunden müssen keine Unterlagen eingereicht werden. Es findet eine individuelle Prüfung der örtlichen Gegebenheiten statt.
  • Steuerermäßigung kann auf schriftlichen Antrag und unter Vorlage des gültigen Bewilligungsbescheides für die Leistungsempfänger nach dem SGB II oder dem SGB XII gewährt werden.
  • Einkommensmäßig den Leistungsempfängern nach dem SGB II oder  SGB XII gleichstehende Personen müssen den Antrag auf Ermäßigung der Hundesteuer ausgefüllt einreichen.