Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Kfz - Kennzeichen: Kurzzeitkennzeichen

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  • Auf Antrag teilt die für den in Deutschland vorhandenen Wohn- oder Firmensitz örtlich zuständige oder die für den Standort des Fahrzeuges in Deutschland zuständige Zulassungsbehörde bei Bedarf ein Kurzzeitkennzeichen zu und gibt eine auf den Antragsteller ausgestellte Zulassungsbescheinigung Teil I für Kurzzeitkennzeichen aus.
  • Kurzzeitkennzeichen haben rechts auf gelbem Grund einen Gültigkeitszeitraum von 5 Tagen (Ablaufdatum) geprägt und werden für Probe- oder Überführungsfahrten ausgegeben.

Verfahren

  • Zuständig für die Zuteilung ist die Zulassungsbehörde, bei der der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat, bei Firmen die Firmenadresse ist oder die Zulassungsbehörde des Ortes, wo das Fahrzeug steht.
  • Besteht in Deutschland kein Wohn- oder Firmensitz, ist die Zulassungsbehörde des Wohn- oder Firmensitzes des Empfangsbevollmächtigten des Antragstellers zuständig. Der Empfangsbevollmächtigte vertritt den Halter und leitet Schreiben von Behörden unverzüglich an ihn weiter.
  • Das betreffende Fahrzeug muss eine gültige Hauptuntersuchung haben, eine allgemeine Betriebserlaubnis (EG-Typ, ABE) oder Einzelbetriebserlaubnis besitzen und außer Betrieb gesetzt sein.
  • Kurzzeitkennzeichen sind mit dem Zulassungstag 5 Tage gültig und dürfen nur für ein einziges Fahrzeug verwendet werden.
  • Kurzzeitkennzeichen werden nicht vordatiert ausgegeben.
  • Die Daten über das Fahrzeug müssen nachgewiesen werden (Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II).

Wichtige Hinweise:

  • Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen ausschließlich für die Durchführung von Probe- oder Überführungsfahrten mit dem eingetragenen Fahrzeug verwenden. Wer diese Hinweise nicht beachtet, handelt ordnungswidrig und muss mit einer Geldbuße und/oder mit einem Bußgeld rechnen.

Ausgabe eines Kurzzeitkennzeichens ohne gültige Hauptuntersuchung/allgemeine Betriebserlaubnis

  • Hat das Fahrzeug keine gültige Hauptuntersuchung, kann ein Kurzzeitkennzeichen nur bei der Zulassungsstelle des Standortes des Fahrzeuges beantragt werden.
  • Dies berechtigt zunächst nur zur Fahrt zur nächstgelegenen Prüfstelle im Bezirk der ausgebenden Zulassungsbehörde.
  • Bei Erteilung der Hauptuntersuchung ist unter Mitführung des Hauptuntersuchungs-Berichts eine Weiterfahrt (zum Beispiel zur Überführung) bis zum Ablaufdatum auch außerhalb des Zulassungsbezirks genehmigt.
  • Hat das Kfz keine Allgemeine Betriebserlaubnis (mehr), darf die Fahrt nur zur Erlangung dieser allgemeinen Betriebserlaubnis oder Einzelgenehmigung im Gebiet der Zulassungsbescheiigung Teil I-Kurzzeitkennzeichen ausstellenden Zulassungsbehörde und einem angrenzenden Kreisgebiet durchgeführt werden.

Überführung

  • Die Kurzzeitkennzeichen sind nur für die Fahrten in Deutschland gültig.

 

Entsorgung

  • Nach Ablauf der Gültigkeit können Kurzzeitkennzeichen über die Restmülltonne entsorgt werden. 

 

Terminvereinbarung

Für die Bearbeitung des Anliegens ist ein Termin erforderlich. Hier können Sie Ihren Termin vereinbaren »

  • 13,10 Euro Verwaltungsgebühren für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens
  •  Zusätzlich fallen Kosten für die Prägung der Kurzzeitkennzeichenschilder beim Schilderhersteller an

Die Gebühren der Bürgerbüros Mitte und Nord können Sie mit EC-Karte oder Bargeld entrichten.

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden, sofern nicht anders angeben!

  • Gültiger Personalausweis oder gültiger Pass (wenn Sie keinen Wohnsitz in der Stadt Oldenburg haben wird zusätzlich eine Meldebescheinigung benötigt)
  • eVB Nummer speziell für Kurzzeitkennzeichen von einer Versicherung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und Teil II (Fahrzeugbrief) - (auch in Kopie möglich)
  • In den Fällen, in denen der Hersteller noch keine ZB II erstellt hat, gilt das Certificate of Conformity als Identifikationsnachweis.
  • Kaufvertrag mit Standortangabe des Fahrzeugs, wenn der Antragsteller nicht in Oldenburg seinen Hauptwohn- beziehungsweise Firmensitz hat
  • gültiger Hauptuntersuchungs-Bericht bis zum Ende der Gültigkeit der Kurzzeitkennzeichen außer bei Neufahrzeugen (keine Importfahrzeuge) (auch in Kopie möglich)

Zusätzlich bei Personen oder Firmen, die keinen Wohn- oder Firmensitz in Deutschland haben:

  • persönliche Anwesenheit
  • Erklärung zum Empfangsbevollmächtigten (siehe Dokumente zum Download)
  • gültiges Ausweisdokument des Empfangsbevollmächtigten mit Adresse in der Stadt Oldenburg
  • Erklärung darüber, dass kein Wohn- oder Firmensitz in Deutschland besteht

Zusätzlich bei Zulassung durch eine andere Person:

  • Schriftliche Vollmacht (siehe Dokumente zum Download) von Ihnen. Die bevollmächtigte Person muss sich dann auch selber ausweisen können.

 

  • § 16 a Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
  • § 46 (2) Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
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