KFZ - Zulassung: Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges

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Bei Außerbetriebsetzungen sind verschiedene Varianten zu unterscheiden:

  • Außerbetriebsetzung bei der kennzeichenführenden Behörde (Stadt Oldenburg)
  • Außerbetriebsetzung bei einer anderen Zulassungsbehörde

Erklärung zur Bestimmung der kennzeichenführenden Behörde:

Kennzeichenführende Behörde ist diejenige, auf dessen Ortskennzeichen das Fahrzeug zugelassen ist.

Generell kann ein Fahrzeug auch bei jeder Zulassungsbehörde bundesweit außer Betrieb gesetzt werden.

Außerbetriebsetzungen, die nur bei der kennzeichenführenden Behörde erfolgen können:

      Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges,

  • bei dem die Kennzeichen fehlen.
  • bei dem nicht alle Fahrzeugpapiere vorhanden sind.
  • das gestohlen wurde.

Bei der Außerbetriebsetzung werden die Kennzeichenschilder entstempelt und die Außerbetriebsetzung mit Datumsangabe auf der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen. Die Kennzeichenschilder und die Zulassungsbescheinigung Teil I werden Ihnen anschließend wieder ausgehändigt.

Hinweise

  • Abmeldung Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer

    Bei der Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges durch die Zulassungsbehörde (Bürgerbüros) wird elektronisch eine Mitteilung an die Kfz-Haftpflichtversicherung und an das Hauptzollamt Oldenburg übermittelt, sodass eine Abrechnung stattfinden kann.
     
  • Letzte Fahrt mit dem außer Betrieb gesetzten Fahrzeug

    Das außer Betrieb gesetzte Fahrzeug darf mit seinen bisherigen aber entwerteten Kennzeichenschildern nur bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung von der Zulassungsbehörde zurückgefahren werden, wenn diese Fahrt von der Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Bei einem Versicherungsmangel darf das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden.

    Wenn zeitgleich ein neues Fahrzeug angemeldet und das Kennzeichen übernommen wurde, benötigen Sie für das neue Kfz neue Kennzeichenschilder, wenn Sie mit dem „alten Kfz“ und den alten entwerteten Kennzeichenschildern wieder von der Zulassungsstelle zurückfahren wollen.

    Die neuen Kennzeichenschilder werden von uns mit neuen Siegelplaketten versehen und dürfen nur an dem neu zugelassenen Kfz verwendet werden.
     
  • Reservierung der Kennzeichen bei Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges bei der Stadt Oldenburg als kennzeichenführende Behörde ».
  • Verwertungsnachweis
    Mit einem Verwertungsnachweis eines anerkannten Verwertungsbetriebs weisen Sie nach, dass Sie als letzter Fahrzeughalter das Kraftfahrzeug fachgerecht entsorgt haben. Der Verwertungsnachweis ist daher bei der Außerbetriebsetzung des Fahrezeuges oder im Anschluss bei uns vorzulegen. Wir überprüfen die enthaltenen Angaben, übermitteln diese an das zentrale Fahrzeugregister und händigen Ihnen den Verwertungsnachweis wieder aus.
  • Seit dem 01.Oktober 2017 ist es gesetzlich nicht mehr vorgesehen, dass bei der Vorlage eines Verwertungsnachweises die Zulassungsbescheinigung Teil I und II durch die Zulassungsbehörde mit einem Aufdruck "Verwertungsnachweis lag vor" versehen und durch Anschneiden einer Ecke entwertet werden. Ebenfalls bringt die Zulassungsbehörde auf dem Verwertungsnachweis keinen Bestätigungsvermerk mehr an.

Sparen Sie Wartezeit und vereinbaren Sie einfach online » einen Termin im Bürgerbüro .

Sie möchten ohne Termin ins Bürgerbüro kommen? - Damit Ihr Anliegen noch am selben Tag bearbeitet werden kann, empfehlen wir frühzeitig, ca. 15 bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit, zu erscheinen.

Die Gebührenhöhe kann in Einzelfällen abweichen.

  • 7,80 Euro

Die Gebühren der Bürgerbüros Mitte und Nord können Sie mit EC-Karte oder Bargeld entrichten.

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden!

Hinweis

Eine Vollmacht ist nicht erforderlich.

  • § 14 Abs. 1 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
  • § 15 Fahrzeugzulassungsverordnung - Verordnung über die Überlassungs, Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Altzeugen (Altfahrzeug-Verordnung-AltfahrzeugV) § 15 Fahrzeugzulassungsverordnung