Kfz-Zulassung: Wiederzulassung

Gesamtthemenübersicht Kfz - Zulassung »

Das Fahrzeug war bereits in Oldenburg auf den eigenen Namen zugelassen und ist zur Zeit außer Betrieb gesetzt. Nun soll das Fahrzeug wieder angemeldet werden.

Wenn die alten Schilder das blaue EU-Zeichen enthalten und bei der Außerbetriebsetzung reserviert wurden, können die Schilder weiter benutzt werden, sofern diese unbeschädigt sind. Diese Kennzeichenreservierung gilt nur für das außerbetriebgesetzte Fahrzeug und besteht nicht länger als 1 Jahr.

Bei Fahrzeugzulassungen gilt die Zulassungspflicht am Wohn- oder Firmensitz. Maßgeblich bei mehreren Wohnungen ist die Hauptwohnung.

Wichtiger Hinweis

Wiederzulassungen aufgrund einer erfolgten zwangsweisen Außerbetriebssetzung, zum Beispiel wegen eines Versicherungsmangels, werden ausschließlich im Bürgerbüro Nord bearbeitet.

 

Terminvereinbarung

Für die Bearbeitung des Anliegens ist ein Termin erforderlich. Hier können Sie Ihren Termin vereinbaren »

Die Gebührenhöhe kann in Einzelfällen abweichen!

12,50 Euro Verwaltungsgebühren

Weitere Gebühren fallen gegebenenfalls zusätzlich an:

10,20 Euro für das Wunschkennzeichen 8,70 Euro für den Umtausch in die EU - Fahrzeugpapiere (sofern noch nicht vorhanden) 2,60 Euro für die Kennzeichenreservierung

Die Gebühren der Bürgerbüros Mitte und Nord können mit EC-Karte oder Bargeld entrichtet werden.

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden!

Gültiger Ausweis oder Pass

Zulassungsbescheinigung Teil I/Fahrzeugschein

Nachweis über gültige Hauptuntersuchung (HU) (während der ersten 36 Monate nach Erstzulassung nicht erforderlich)

Neuer elektronischer Versicherungsnachweis zum Abruf (evB-A) von Ihrer Versicherung (7-stellige Zeichenfolge)

SEPA-Lastschriftmandat für Kfz-Steuer

Bisherige Kennzeichenschilder (falls diese reserviert wurden)

 

Zusätzlilche Unterlagen, wenn eine andere Person den Zulassungsvorgang vornimmt:

  • Schriftliche Vollmacht (siehe Formulare)
  • Gültiger Ausweis der bevollmächtigten Person

 

Zusätzliche Unterlagen,

wenn eine juristische Person den Zulassungsvorgang vornimmt, werden zusätzlich zu den gängigen Unterlagen weitere Dokumente benötigt.

Diese variieren in Abhängigkeit zur Rechtsstellung. Die Einzelheiten dazu können folgender Übersicht zu weiteren benötigten Dokumenten » entnommen werden.

 

Online-Wiederzulassung:
Seit dem 1. Oktober 2017 können Fahrzeuge auf die bisherige Halterin/den bisherigen Halter unter Beibehaltung des bisherigen Kennzeichens und in demselben Zulassungsbezirk online wieder zugelassen werden. Das Kennzeichen muss bei der Außerbetriebsetzung reserviert worden und die Reservierungsfrist noch nicht abgelaufen sein. Die Online-Wiederzulassung ist nur für natürliche Personen möglich.

Benötigt werden:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I, die mit einem verdeckten Sicherheitscode versehen ist (Ausgabe nach dem 01. Januar 2015),
  • neuer Personalausweis mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (eID)
  • Lesegerät
  • elektronischen Versicherungsbestätigung (EVB-Nummer) des Versicherers
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (Eintrag im HU-Register für eine nach dem 01. Oktober 2017 durchgeführten Hauptuntersuchung)
  • Es muss ein Sepa-Lastschrift-Mandats für den Einzug der Kfz-Steuer erteilt werden.

Nach der erfolgreichen Online-Wiederzulassung werden die neue Zulassungsbescheinigung Teil I sowie die Siegelplaketten zum Anbringen auf die Kennzeichen zugeschickt.

Hinweis: Das Fahrzeug darf erst zu dem in dem Schreiben genannten Wiederzulassungsdatum in Betrieb genommen werden.

Die Gebühr für die Online-Wiederzulassung beträgt 12,50 Euro zuzüglich Versandkosten in Höhe von 4,57 Euro und ist direkt im Verfahren zu zahlen.

Hier geht es zum Portal für die Online-Wiederzulassung » Alle notwendigen Schritte werden  dort erläutert.

§ 14 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)

Wiederzulassung