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Nachbeurkundung einer Eheschließung im Ausland

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Allgemeines

Für eine im Ausland geschlossene Ehe kann

  • nachträglich und
  • ohne zeitliche Befristung

ein Antrag auf Beurkundung der Eheschließung in einem deutschen Eheregister gestellt werden.

Gleiches gilt für Ehen, die in Deutschland vor einer von der Regierung des Staates, dem einer der Eheschließenden angehört, ordnungsgemäß ermächtigten Person (zum Beispiel Konsulatsangehörigen) in der nach dem Recht dieses Staates vorgeschriebenen Form geschlossen worden ist. In diesem Fall darf keiner der Eheschließenden die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

 

Es besteht keine Pflicht, eine im Ausland geschlossene Ehe in Deutschland nachbeurkunden zu lassen.

In vielen Fällen ist es ausreichend, die Wirksamkeit der Ehe nach deutschem Recht durch die zuständige Meldebehörde für die Eintragung des Famillienstandes „verheiratet“ in der Meldedatei prüfen zu lassen.

Voraussetzung

Die Möglichkeit einer Nachbeurkundung der im Ausland oder im Inland geschlossenen Ehe besteht für

  • deutsche Staatsangehörige oder
  • Staatenlose,
  • heimatlose Ausländer und
  • ausländische Flüchtlinge mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland.


Eine dieser Voraussetzungen muss einer der Eheleute zum Zeitpunkt der Antragstellung erfüllen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind die Ehegatten. Sind beide verstorben auch deren Eltern und Kinder.

Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des Wohnsitzes, des letzten Wohnsitzes oder des gewöhnlichen Aufenthalts der antragsberechtigten Person im Inland.

Ansonsten bitte an das Standesamt I in Berlin, Schönstedtstraße 5, 13357 Berlin, wenden.

Um nähere Informationen zu erhalten, wird ein Termin zur persönlichen Vorsprache vereinbart.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Frau Konschak
Telefon 0441 235-3260
E-Mail: rosemarie.konschak(at)stadt-oldenburg.de

  • Die Gebühren für die Nachbeurkundung betragen 65 Euro.
  • Einzelfallabhängig können weitere Kosten entstehen (z. B. für die Aufnahme einer Namenserklärung).

Die Gebühren des Standesamtes können mit EC-Karte oder Bargeld entrichtet werden.

  • Welche Unterlagen vorzulegen sind und welche davon wiederum mit einer Apostille oder Legalisation (Beglaubigungen) versehen werden müssen, ist vom Einzelfall abhängig.
  • § 34 Personenstandsgesetz (PStG)
Personenstandsurkunde