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Nachbeurkundung eines Sterbefalls im Ausland

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Allgemeines

Für einen im Ausland eingetretenen Sterbefall kann

  • nachträglich und
  • ohne zeitliche Befristung

ein Antrag auf Beurkundung des Sterbefalls in einem deutschem Sterberegister gestellt werden.

Es besteht keine Pflicht, einen im Ausland erfolgten Todesfall in Deutschland nachbeurkunden zu lassen.

Voraussetzung

Die Möglichkeit der Nachbeurkundung des im Ausland eingetretenen Sterbefalls besteht für

  • deutsche Staatsangehörige oder
  • Staatenlose,
  • heimatlose Ausländer und
  • ausländische Flüchtlinge mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland.

Eine dieser Voraussetzungen muss die im Ausland verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes erfüllt haben.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind

  • die Eltern
  • die Kinder
  • der Ehegatte und die Ehegattin oder der Lebenspartner und die Lebenspartnerin der verstorbenen Person
  • jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung geltend machen kann
  • die deutsche Auslandsvertretung, in deren Zuständigkeitsbereich der Sterbefall eingetreten ist.

Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des letzten Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts der verstorbenen Person bzw. das Standesamt des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts der antragsberechtigten Person im Inland.

Ansonsten bitte an das Standesamt I in Berlin, Schönstedtstraße 5, 13357 Berlin, wenden.

Um nähere Informationen zu erhalten, wird ein Termin zur persönlichen Vorsprache vereinbart.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Frau Konschak
Telefon: 0441 235-3260
E-Mail: rosemarie.konschak(at)stadt-oldenburg.de

  • Die Gebühren für die Nachbeurkundung betragen 30 Euro

Die Gebühren des Standesamtes können mit EC-Karte oder Bargeld entrichtet werden.

  • Welche Unterlagen vorzulegen sind und welche davon wiederum mit einer Apostille oder Legalisation (Beglaubigungen) versehen werden müssen, ist vom Einzelfall abhängig.
  • § 36 Personenstandsgesetz (PStG)
Personenstandsurkunde