Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Namensänderung - Familiennamen

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Nachträgliche Ehenamensbestimmung

Es gibt die Möglichkeit während bestehender Ehe einen Ehenamen zu bestimmen, falls dies nicht bereits bei der Eheschließung getan wurde.

Ehename kann der eigene Geburtsname, der der Ehegattin oder des Ehegatten oder der zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung geführte Name sein.

Diese Erklärung ist während bestehender Ehe unwiderruflich.

Doppelnamen

Wenn ein Ehename bestimmt wurde, kann die Ehegattin/der Ehegatte, dessen Geburtsname nicht Ehename geworden ist, seinen Geburtsnamen oder seinen vor der Eheschließung geführten Familiennamen voranstellen oder anfügen.

Diese Erklärung ist jederzeit widerrufbar.

Eine erneute Doppelnamenwahl ist jedoch nicht mehr zulässig.

Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung der Ehe

Nach Auflösung der Ehe, entweder durch Scheidung oder Tod, kann der Geburtsname oder den vor der Eheschließung geführte Familienname wieder angenommen werden.

Diese Erklärung ist unwiderruflich.

Entgegennahme von Namenserklärungen gemäß § 94 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG)

Vertriebene und Spätaussiedler haben die Möglichkeit, die deutschsprachige Form ihres Vornamens, des Familiennamens und des Geburtsnamens anzunehmen.

Wenn es für den Vornamen keine deutschsprachige Form gibt, können Sie einen neuen Vornamen wählen.

Zur Änderung des Vornamens gehört auch die Ablegung des Vatersnamens (z. B. Vladimirovic oder Vladimirovna).

Im Rahmen dieser Erklärung können Frauen auch die männliche Form ihres Familiennamens annehmen.

Namenserklärung nach Art. 47 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB)

Personen, die nach ausländischem Recht einen Namen erworben haben und deren Namensführung sich nach deutschem Recht richtet (zum Beispiel durch Einbürgerung), können durch eine Erklärung nach Art. 47 EGBGB ihre Vor- und Familiennamen in eine deutschsprachige Form bringen und dem deutschen Recht fremde Bestandsteile des Namens ablegen.

Diese Erklärung ist nur einmal möglich.

 

Informationen über die notwendigen Unterlagen und einen Termin für die Erklärunggibt es bei folgenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern:

Frau Claußen
Telefon 0441 235-2541 (nur vormittags, dienstags auch nachmittags)
E-Mail heike.claussen(at)stadt-oldenburg.de

Frau Hollwege
Telefon 0441 235-2546
E-Mail claudia.hollwege(at)stadt-oldenburg.de

Herr Jürgens-Tatje
Telefon 0441 235-2545 (nicht dienstags nachmittags)
E-Mail rainer.juergens-tatje(at)stadt-oldenburg.de

Frau Thole
Telefon 0441 235-2540
E-Mail inka.thole(at)stadt-oldenburg.de

  • Die Gebühr für eine Nameserklärung (außer der Erklärung nach § 94 BVFG) beträgt 25 Euro.

Die Gebühren des Standesamtes können mit EC-Karte oder Bargeld entrichtet werden.