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Namensänderung – öffentlich-rechtliche bzw. behördliche

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Verfahren
Ein Vor- und Familienname darf nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt.

Unter Namensänderung ist dabei jede Veränderung eines Namens zu verstehen, also sowohl der Austausch des Namens gegen einen anderen als auch die bloße Abänderung des bisherigen Namens im Lautbestand oder in der Schreibweise.

Typische Fallgruppen sind zum Beispiel Sammelnamen (Meyer, Müller, Schulze), anstößig oder lächerlich klingende Namen, schwer schreib- oder aussprechbare Namen.

Unterschied zu anderen Namensänderungen
Zu unterscheiden ist die öffentlich-rechtliche bzw. behördliche Namensänderung

  • von Erklärungen zur Namensänderung infolge der Änderung des Personenstandes (zum Beispiel bei Eheschließung, Scheidung) nach dem Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) oder
  • von der Erklärung zur Namensführung aufgrund des Status als Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler und Vertriebener nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG)

Hinweis
Bitte schauen Sie hierfür auch unter dem Anliegen Familiennamensänderungen » nach.

Ansprechpartner:
Rainer Jürgens-Tatje
Telefon 0441 235-2545 (nicht dienstags nachmittags)
E-Mail rainer.juergens-tatje[at]stadt-oldenburg.de

  • Die Verwaltungsgebühr beträgt im Falle der Familiennamensänderung bis zu 1.500 Euro und bei einer Vornamensänderung bis zu 500 Euro.
  • Sollte der Antrag abgelehnt werden, so wird in der Regel die Hälfte der üblichen Verwaltungsgebühr erhoben.

Die Gebühren des Standesamtes können mit EC-Karte oder Bargeld entrichtet werden.

Aufgrund der Beteiligung verschiedener Behörden beträgt die durchschnittliche Bearbeitungsdauer drei Monate.

Je nach Lage des Einzelfalls ist jedoch auch mit einer deutlich längeren Bearbeitungsdauer zu rechnen.

Familienname Änderung aus einem wichtigen Grund