Wichtig: Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in einigen Bereichen derzeit geänderte Erreichbarkeiten. Die aktuell geltenden Regelungen können Sie hier einsehen »

Schornsteinfegerangelegenheiten

Neues Schornsteinfegerrecht


Bereits seit einigen Jahren gilt das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz. Wesentliche Neuerungen sind die Lockerung des Kehrmonopols und die Übertragung der Verantwortung und Haftung der Durchführung der Kehr- und Überprüfungstätigkeiten auf die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer.

Vorher lag die Verantwortung für die an Feuerstätten und Abgasanlagen notwendigen Arbeiten beim jeweils zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisterin oder -meister. Diese oder dieser hat in ihrem oder seinem Bezirk unaufgefordert die Arbeiten fristgerecht durchgeführt.

Ab dem 01. Januar 2013 wurde die Verantwortung auf den Hauseigentümer oder die Hauseigentümerin übertragen. Das bedeutet, dass jeder zugelassene Schornsteinfegerbetrieb mit Reinigungs-, Mess- und Überprüfungsaufgaben beauftragt werden kann.

Damit auch in Zukunft die Sicherheit gewährleistet bleibt, hat die gesetzgebende Instanz für die hoheitlichen Aufgaben wie Brandschutz und die Abnahme von Feuerungsanlagen bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder -feger vorgesehen. Diese sind nach wie vor in dem jeweiligen Kehrbezirk für alle Haushalte zuständig und führen zweimal innerhalb von 7 Jahren eine Feuerstättenschau durch.

Die jetzigen Kehrbezirksinhaberinnen und -inhaber versenden an jeden Hauseigentümer oder jede Hauseigentümerin einen (kostenpflichtigen) Feuerstättenbescheid. Aus diesem Feuerstättenbescheid kann der Hauseigentümer oder die Hauseigentümerin entnehmen, welche Arbeiten in welchem Zeitraum durchgeführt werden müssen.

Zum Nachweis, dass die erforderlichen Tätigkeiten von einer zugelassenen Schornsteinfegerin oder Schornsteinfeger durchgeführt wurden, ist ein Formblatt zu führen (Anlage zum Feuerstättenbescheid). Dieses ist der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin oder -feger anschließend unaufgefordert vorzulegen.

Wenn man sich als Hauseigentümerin oder Hauseigentümer lästige Terminverfolgungen und den Aufwand mit Formalitäten ersparen möchte, kann man selbstverständlich auch die bisherige Kehrbezirksinhaberin oder -inhaber mit der weiteren Durchführung der Arbeiten beauftragen. Dann wird diese oder dieser wie gewohnt alle Termine wahrnehmen.

Für weitere Informationen stehen wir in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung.