Untersuchungsberechtigungsschein

Nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes müssen sich Jugendliche, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres ein Beschäftigungsverhältnis beginnen, in der Regel einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.

Damit den Betreffenden durch diese Untersuchung keine Kosten entstehen, können sie sich in den Bürgerbüros einmalig einen entsprechenden Untersuchungsberechtigungsschein ausstellen lassen. Auf der Grundlage des Untersuchungsberechtigungsscheines rechnet der Arzt die Kosten direkt mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie ab.

Voraussetzungen:

1. Der Jugendliche darf zum Zeitpunkt der ärztlichen Untersuchung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
2. Er muss mit Hauptwohnsitz in Oldenburg gemeldet sein.
 

Aufgrund der aktuellen Lage ist es derzeit möglich einen Untersuchungsberechtigungsschein ohne persönliches Vorsprechen auf schriftlichem Wege zu beantragen und postalisch zu erhalten. Nach Prüfung des schriftlichen Antrages wird Ihnen der Untersuchungsberechtigungsschein und die dazugehörigen Unterlagen per Post zugeschickt.
 

Die Antragstellung in den Bürgerbüros erfolgt

  • persönlich
  • durch Bevollmächtigung
  • durch einen Sorgeberechtigten

 

Sparen Sie Wartezeit und vereinbaren Sie einfach online » einen Termin im Bürgerbüro .

Sie möchten ohne Termin ins Bürgerbüro kommen? - Damit Ihr Anliegen noch am selben Tag bearbeitet werden kann, empfehlen wir frühzeitig spätestens 15 bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit, zu erscheinen.

  • gebührenfrei

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden!

  • Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls Vollmacht und Ausweisdokument des Bevollmächtigten
  • gegebenenfalls Bescheinigung des Arbeitgebers (Nachuntersuchung)
  • gegebenenfalls Mitteilung des Arztes über die Notwendigkeit der Untersuchung (außerordentliche Nachuntersuchung)
  • gegebenenfalls Schreiben eines staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes (Untersuchung auf Anordnung der Aufsichtsbehörde) 
  •  umgehend

§§ 1, 2 und 32 ff. Jugendarbeitsschutzgesetz (JARBSchG)

Nachuntersuchung
Jugendschutzuntersuchung