Drei wesentliche Änderungen für Hundebesitzer

Die niedersächsische Landesregierung hat Ende Mai 2011 das neue Hundegesetz verabschiedet. Auf Hundebesitzer und diejenigen, die es gerne werden wollen, sind in der Hauptsache drei wesentliche Neuerungen zugekommen, die sich zeitlich staffeln:

Haftpflichtversicherung
Seit dem 1. Juli 2011 muss jeder Hundehalter für seinen Hund – wenn er älter als sechs Monate ist – eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden abgeschlossen haben.

Kennzeichnungs-Chip
Ebenfalls seit dem 1. Juli 2011 muss jeder Hund ab dem siebten Lebensmonat durch einen Transponder, den sogenannten „Chip“, gekennzeichnet sein. Diese Kennzeichnungen werden von jedem Tierarzt durchgeführt und sind für das Tier völlig ungefährlich.

Hundeführerschein
Seit dem 1. Juli 2013 müssen Hundehalter eine zum Halten von Hunden erforderliche Sachkunde nachweisen, besser bekannt als „Hundeführerschein“.
Dieser Nachweis wird aber zum Beispiel nicht notwendig, wenn der Halter innerhalb der letzten zehn Jahre bereits nachweislich zwei Jahre ununterbrochen einen Hund gehalten hat. Zu belegen wäre dies durch den Hundesteuerbescheid. Ebenfalls von der Nachweispflicht befreit sind Personen, die aufgrund beruflicher oder anderer besonderer Ausbildung als befähigt zum Halten von Hunden gelten, wie zum Beispiel Tierärzte.

Informationen zum Hundeführerschein sowie eine Liste mit anerkannten Prüfern erhalten Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz »

Die Stadt Oldenburg kann bei gegebenem Anlass die Versicherungspflicht und die korrekte Kennzeichnung des Tieres überprüfen.