Interaktiver Stadtplan zeigt Standorte von Defibrillatoren

Der Interaktive Stadtplan bietet einen lebensrettenden Service: Unter der Kategorie „Service“ sind die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AEDs) aufgeführt. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

Zurzeit gibt es etwa 160 AEDs im Oldenburger Stadtgebiet (Stand: Juni 2018). Die Standorte werden mit einem Piktogramm im Stadtplan angezeigt; mit einem Klick auf das jeweilige Symbol wird die exakte Adresse angegeben.

Defibrillatoren retten Leben
Mit einem Defibrillator können erste Maßnahmen ergriffen werden, um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern in den Griff zu bekommen.

Die sogenannten Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind nach dem Einschalten selbsterklärend. So werden dem Benutzer über Sprachausgabe oder Monitor genaue Anweisungen gegeben. Das Gerät fordert den Benutzer auf, die zwei Klebeelektroden am Patienten anzubringen. Dann misst es selbständig die Herzströme, wertet aus, ob ein Kammerflimmern vorliegt, und zeigt dementsprechend an, ob ein Elektroschock nötig ist. Entsprechend gibt es dem Benutzer weitere Anweisungen. Trotzdem sollte vor der Benutzung des AEDs der Notruf 112 abgesetzt werden.