Podiumsdiskussion

Wissenschaft und Verantwortung in der Migrationsgesellschaft: Positionen und Perspektiven – ein Gespräch

Angesichts wachsender globaler Ungleichheiten, nie zuvor dagewesener Ausmaße von Migration und Flucht und des Erstarkens populistischer Ideologien in der jüngeren Vergangenheit drängt sich – einmal mehr – die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft auf. Wie könnte, sollte oder müsste sich die Universität zu diesen Herausforderungen verhalten? Ist ihr ein intervenierendes Handeln anzuraten, ein Dialog mit anderen Orten der Wissensproduktion der Königsweg, oder gerade ein Verzicht auf jegliches Engagement jenseits der intellektuellen Reflexion? Ist es überhaupt möglich, als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler gesellschaftlich verantwortungsvoll zu handeln? Oder setzt das gar einen Ausstieg aus der Institution der Universität voraus? Als Teil der Abschlusskonferenz des Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ (Oldenburg, Göttingen, Osnabrück) bringt das Podium hochkarätige Gäste zu diesen und weiteren Fragen zum Thema miteinander ins Gespräch. Es diskutieren:

Dr. Wilhelm Krull (VolkswagenStiftung)

Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Universität Bremen)

Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Bielefeld)

Dr. Hatice Pinar Şenoğuz (Universität Göttingen)

Moderation: Prof. Dr. Martin Butler (Universität Oldenburg)

Weitere Informationen können Sie diesem Programmflyer » (PDF, 1,65 MB) entnehmen.

Veranstaltungsort
Das Podium findet statt am 27. Februar 2020 um 18 Uhr im Cadillac, Huntestraße 4a, 26135 Oldenburg. Der Eintritt ist frei.