Viele Vorsichtsmaßnahmen

Stadtteiltreffs öffnen ihre Türen wieder für Gruppen

Schritt für Schritt aus der Corona-Krise zurück zum Alltag – das gilt auch für die städtischen Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit: Der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, der Stadtteiltreff Kreyenbrück, die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde und das Kulturzentrum Rennplatz bieten seit Anfang Juni 2020 in ihren Räumlichkeiten wieder Gruppenangebote mit maximal zehn Personen (inklusive Betreuungspersonal) zu feststehenden Zeiten an. Voraussetzung ist, dass die Größe der Räume dies zulässt (mindestens fünf Quadratmeter pro Person). Die Einrichtungen haben nach den Vorgaben der niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ein Öffnungs- und Hygienekonzept erarbeitet und mit Ordnungs- und Gesundheitsamt abgestimmt. „Durch die Gruppenarbeit kehrt ein weiteres Stück Normalität zurück, auch wenn durch die Hygienevorschriften natürlich einiges anders sein wird“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Die Teilnehmenden müssen sich auf folgende Regeln einstellen:

  • Bei allen Angeboten wird eine Anwesenheitsliste geführt, aus der hervorgeht, wer zu welchen Zeiten an den Angeboten teilgenommen hat; diese Liste wird 21 Tage aufgehoben.
  • Spiele mit Körperkontakt soll es nicht geben.
  • Mindestens alle 30 Minuten, in jeder Pause und vor jedem Gruppenangebot ist eine Lüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.
  • Stühle, Sessel und Sofas werden so platziert, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
  • Nach jeder Gruppenstunde werden Türklinken und Griff-Flächen desinfiziert.
  • In den Sanitärräumen darf sich immer nur eine Person aufhalten.
  • Spielgeräte müssen nach jedem Spielerinnen- und Spieler-Wechsel desinfiziert werden.

Persönliche Beratungen wieder möglich

Bereits seit Montag, 11. Mai 2020, sind in den Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit wieder persönliche Beratungen möglich – in eingeschränkter Form, nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Beachtung von Abstands- und Hygienemaßnahmen. So können zum Beispiel Einzelfallhilfen wie Lernunterstützung und Hausaufgabenhilfe gewährt werden. Außerdem können Hilfesuchende im Eins-zu-Eins-Gespräch Beratungen durch Fachkräfte der Einrichtungen sowie externe Fachberatungen in Anspruch nehmen.

Viele Ideen auch während der Schließungszeit

In den Wochen der Corona-bedingten Schließung hatten die Einrichtungen unter anderem Einkaufs- und Bringdienste organisiert, Spieleausleihen und Bücherkisten angeboten, kreative Aktivitäten für zuhause initiiert, Anleitungen zum Deutschlernen und Gymnastiktreiben verteilt, telefonisch zu Stammgästen Kontakt gehalten und Video-Chats mit bestehenden Gruppen eingerichtet.

Erreichbarkeit der Einrichtungen

Da in jeder Einrichtung der Gemeinwesenarbeit verschiedene Gruppenangebote zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden, wird darum geben, sich bei Interesse direkt an die Einrichtungen zu wenden. Für weitere Fragen und Terminvergaben für persönliche Beratungen sind die Einrichtungen wie folgt zu erreichen: