Der Teaser zur Veranstaltungsreihe

Die Animation „Intersections“

Tanz und Choreografie
Antoine Jully

Gestaltung und Motion Design
Peter Balicki

Idee und Projektleitung
Bernd Hubl

Musik
„Walking Thompson's Park“ von Boy Azooga; Courtesy of Heavenly/[PIAS]; Komponist: Davey Thompson

Intersections

Es begann mit einer Wette: 1872 behauptete der Eisenbahnmagnat Leland Stanford, dass Pferde fliegen können – zumindest für den Bruchteil einer Sekunde. Er sollte Recht behalten: Ein Foto des Rennpferdes „Occident” während des Galopps erbrachte den Beweis, dass sich für einen kurzen Augenblick alle vier Hufe des Tieres in der Luft befinden. Notwendig war dazu eine Apparatur zur Serienfotografie mit 36 hintereinander geschalteten Kameras. Ihr Erfinder: Eadweard Muybridge (geboren 1830 in Kingston upon Thames; gestorben 1904 ebenda).

Lebendige Bewegungen
Die Flüchtigkeit des Augenblicks konnte von nun an festgehalten werden. Muybrigdes Serienbildtechnik wurde zum Vorläufer der Filmkamera und die „Chronofotografie“ machte ihn berühmt. Schnell gingen seine Studien über die verschiedenen Gangarten des Pferdes weit hinaus: Muybridge erfasste mit seiner neuen Fototechnik nun Abläufe des menschlichen Tanzes und später lebendige Bewegungen im Allgemeinen.

Wenn heutzutage Motion-Designerinnen und -Designer Daten durch menschliche Bewegungen erzeugen, um digitale Animationen zu produzieren, hat Muybridges Pionierarbeit vor mehr als 100 Jahren ihnen den Weg dazu geebnet.

Auf Ballet-Tanz basierend
„Intersections“ ist eine Animation, die auf einem Ballet-Tanz basierend die Geschichte vom Aufeinandertreffen erzählt, vom Ich und Du, vom Diesseits und Jenseits des Ärmelkanals und somit von der Idee der Veranstaltungsreihe, bei der sich in den unterschiedlichsten Programmformaten Deutsche, Britinnen und Briten begegnen.