„Begegnungen 2019 – United Kingdom“

In diesem Herbst wird Oldenburg ganz im Zeichen britischer Kultur stehen. Mehr als zwanzig Institutionen aus Oldenburg, aber auch dem Vereinigten Königreich, beteiligen sich an der mehrwöchigen Veranstaltungsreihe und lassen gemeinsam ab dem 20. Oktober ein sehr buntes, hochkarätiges und spannendes Gesamtprogramm entstehen. Die Briten, ein nicht selten als skurril, schräg und unbegreiflich tituliertes Volk, sind zudem bekannt für ihre Popkultur. Pop wie Populär. Und so werden viele der Projektbeiträge bekannte, popkulturelle Aspekte aufgreifen und dennoch mitunter Unbekanntes und Überraschendes parat haben. Aber auch hochkulturelle, informative, und historische Beiträge wird das Programm bieten.

Seit dem EU-Austrittsreferendum ist Pop im UK jedoch auch zu einem belasteten Wort geworden, Pop im Sinne von Populismus. Natürlich befasst sich die Veranstaltungsreihe auch mit dem Brexit, seinen tieferliegenden Gründen sowie den Folgen für Europa. Obgleich der aktuell geplante Austrittstermin in die Veranstaltungszeit fällt: Die Brexit-Thematik wird nicht die alles bestimmende Fragestellung werden. Denn viel zu facettenreich ist die britische Kultur, viel zu spannend auch zahlreiche weitere aktuelle gesellschaftliche und politische Herausforderungen!

Und welches Resultat auch immer die Brexit-Verhandlungen am Ende hervorbringen, unser Nachbar jenseits des Ärmelkanals bleibt ein europäischer Verbündeter und mit Kingston upon Thames » pflegt die Stadt Oldenburg gar eine offizielle Partnerschaft auf kommunaler Ebene, die durch einen möglichen Brexit in keiner Weise beeinträchtigt wird. Die Projektreihe möchte diese Verbindungen signifikant untermauern.

Das Gesamtprogramm wird Mitte September veröffentlicht.