Ni hao! KIBUM trifft China

Die Kinder- und Jugendbuchmesse in Oldenburg

Mit der 36. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM ging es 11 Tage lang ab ins Reich der Mitte. In vielen dialogischen Begegnungen mit renommierten, aber auch ganz jungen chinesischen Literaten, Künstlern und Pädagogen vermittelte sich ein differenziertes Bild Chinas, seiner Sprache und Kultur.

Die Ausstellung „Wunderpferd und Tigerprinz – Reise in die chinesischen Bilderbuchwelten Chen Jianghongs“ führte in die Mythen und Legenden Chinas und zeigte Chens Aufwachsen während der Kulturrevolution. Mit kolorierter Chinatusche auf Reispapier verbindet er klassische chinesische Malkunst mit moderner westlicher Bildsprache. Benjamin – gefeiert als “Popstar des chinesischen Comic-Booms“ – flog zur Eröffnung seiner chinesischen Comic-Kunstausstellung (Manhua) ein. Seine Illustrationen strotzen vor Farbe und Energie – viele seiner Geschichten sind Erzählungen über eine suchende Jugend in Chinas Metropolen. Die Fotoausstellung des chinesischen Fotografen und Designers Feipeng Jiang „China girl, China boy – Chinas Kinder im Fokus“ machten den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen anschaulich. Die China-KIBUM tauchte ein in die faszinierende Kultur Chinas, machte Teezeremonien erlebbar und zeigte die Kunst der Kalligraphie auf höchstem Niveau. Zugleich beleuchtete sie kritisch Chinas jüngere Geschichte, als der Journalist Shi Ming seine Grimme-preisgekrönte Dokumentation „Tiananmen“ für Jugendliche zeigte.

Die Hauptförderer der KIBUM 2010 waren die OLB und die EWE Stiftung. Zudem wurde sie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und CeWe Color gefördert.

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