Filmreihe Südafrika im Casablanca-Programmkino

  • Mama Africa – Miriam Makeba

Ein Film von Mika Kaurismäki, FIN/D/Südafrika 2011, 97 Min.

Miriam Makeba (1932–2008) war die erste afrikanische Musikerin, die zum Star avanciert. Sie hat Musiker auf der ganzen Welt inspiriert und ein internationales Publkium begeistert. Gleichwohl ist sie ihren südafrikanischen Wurzeln immer treu geblieben, kämpfte gegen die Apartheid unfdwurde zur Ikone des afrikanischen Freiheitskampfes. Ins Exil wurde sie schon 1959 getrieben, nachdem sie in dem apartheid-kritischen Dokumentarfilm „Come back, Africa“ mitgewirkt hatte. Durch Harry Belafonte kam sie in die USA, für John F. Kennedy und Marlon Brando sang sie und mit „Pata Pata“ hatte sie ihren ersten Welthit. Zu ihren musikalischen Partnern gehörten Nina Simone, Dizzy Gillespie und Harry Belafonte. Erst auf Wunsch Nelson Mandelas kehrte sie wieder in ihre Heimat zurück, wo sie 2008 starb.
Mit seltenen Archivaufnahmen und zahlreichen Interviews skizziert dieser Film den Lebensweg einer außergewöhnlichen Künstlerin.
„Die bewegende Hommage bringt Miriam Makeba in voller Größe in Erinnerung. Beste Unterhaltung ist garantiert!“ Berliner Zeitung

  • Datum: So. 9. September 2012, 11.30 Uhr

 

  • Tsotsi

Von Gavin Hood nach dem gleichnamigen Roman von Athol Fugard. Mit  Presley Chweneyagae u.a., Südafrika/ GB 2005., 95 Min. frei ab 12 Jahre, OmU
Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film

In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige Tsotsi in den Tag hinein. Der Anführer einer kleinen Gangsterbande ist der coole und für seine Brutalität gefürchtete Held des Viertels. Eines Abends sieht er sich drastisch mit den Folgen seiner Gewalttätigkeit konfrontiert: In einem noblen Vorort schießt er auf eine Frau, stiehlt deren Auto und flüchtet mit Höchstgeschwindigkeit, als er plötzlich auf dem Rücksitz ein Baby bemerkt. Vor Schreck baut er einen Unfall und muss seine Flucht zu Fuß fortsetzen. Er könnte das schreiende Kind allein in dem Wrack zurück lassen, doch etwas in ihm sperrt sich dagegen. Nach kurzem Zögern steckt er das Kind zu den anderen erbeuteten Dingen in eine Papiertüte und nimmt es mit in seine Welt.

Da er mit der Betreuung des Babys überfordert ist, zwingt er Miriam, eine alleinstehende Mutter, das Kind zu stillen. Sie bietet ihm an, sich um das Baby zu kümmern. Tsotsi baut eine zärtliche Beziehung zu dem kleinen Kind auf nennt den Kleinen David, sein eigentlicher Name. Daraufhin beginnt er seine bisherige Einstellung zu überdenken, nimmt seinen verprügelten Freund Boston auf und will sein Leben ändern. Doch der Vater und die infolge des Überfalls gelähmte Mutter des Kleinen suchen nach ihm. Nach wenigen Tagen überredet Miriam Tsotsi, das Kind zurückzugeben. Vor dem Tor der Eltern greift die Polizei Tsotsi auf…

Tsotsi bedeutet sinngemäß Ganster, Verbrecher, Bandenmitglied
Tsotsi gewann Publikumspreise in Toronto und Edinburgh und wurde 2005 mit dem Oscar ausgezeichnet.

  • Datum: So., 7. Oktober 2012, 11.30 Uhr 
  • Ort: Casablanca-Programmkino, Johannisstr. 17, 26121 Oldenburg; Anfahrt »
  • Eintritt: 8,50 €/ 7,50 € (mit Gildepass) / 4,50 € (bis 14 Jahre
  • weitere Infos: Tel. 0441-884757; kino(at)casablanca-kino.de