Auftragskomposition 1998 für Eckart Beinke

Anlässlich der Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises für Zeitgeschichte und Politik an Professor Dr. Hans Mommsen wurde im Rahmen des Festaktes am 4. Mai 1988 eine Auftragskomposition des Oldenburger Komponisten Eckart Beinke uraufgeführt. Die von der Stadt Oldenburg in Auftrag gegebene Komposition trägt den Titel „Die Würde des Menschen ist antastbar“. Die Komposition für zwei Schlagzeuger wurde von Axel Fries und Professor Andreas Boettger interpretiert.

Biografische Angaben
Eckart Beinke, 1954 in Oldenburg geboren, absolvierte ein Studium der Musikpädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Anschließend studierte er Komposition bei Jens-Peter Ostendorf und Klavier bei Luciano Ortis an der Hochschule der Künste, Bremen. Studien der elektro-akustischen Komposition am Conservatoire National der Région Aquitaine und ein Kompositionsstudium bei Gérard Grisey am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris schlossen die Ausbildung ab. 1990 folgte eine Einladung zur Arbeitstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung nach Darmstadt. Ein Portraitkonzert wurde vom BBK – Bund Bildender Künstler in Bremen durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlern ist regelmäßiger Teil seiner Arbeit.

Eckart Beinke ist seit Gründung (1990) Vorsitzender des Vereins „oh ton, Förderung aktueller Musik e.V:“ und seit 1994 Leiter des oh ton-ensembles. Beinke erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge und seine Werke werden im In- und Ausland gespielt. Auf Einladung des Goethe-Instituts fanden 1996 Konzerte und Workshops in Frankreich statt. 1997 wurde das „1. Saxophonquartett“ von der Jury der „Internationalen Gesellschaft für Neue Musik“ (ISCM) für die Teilnahme an den „World-Music-Days-1998“ in England ausgewählt. Es liegen Rundfunkproduktionen und Konzertmitschnitte seiner Arbeiten vor; verschiedenen Werke sind im Verlag P. J. Tonger, Köln, verlegt.

(Stand 1998)

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