Dr. Rainer Marwedel erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis 1990

für seine Biographie Theodor Lessing 1872 – 1933, Luchterhand Verlag, Frankfurt 1987

sowie für die von ihm herausgegebenen Werke Theodor Lessings,

so die Begründung der Jury.

Der Jury 1990 gehören an die Journalistin Lea Rosh, der Historiker Professor Dr. Ernst Hinrichs, der Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfram Köhler sowie der Schriftsteller und Germanist Professor Dr. Lew Kopelew.

Oberbürgermeister Horst Milde verleiht den Preis am 4. Mai 1990 im Oldenburger Stadtmuseum. Die Laudatio hält Ernst Hinrichs. Lew Kopelew würdigt die Verdienste Marwedels um Theodor Lessing in seinem Festvortag „Carl von Ossietzky – Theodor Lessing heute“.

Uraufführung anlässlich der Preisverleihung
Die Stadt Oldenburg konnte anlässlich der Verleihung ihres Carl-von-Ossietzky-Preises 1990 nun bereits zum zweiten Mal einen Kompositionsauftrag vergeben. Der in Oldenburg lebende ungarische Komponist Lajos Papp hat nach einem Satz des österreichischen Philosophen und Schriftstellers Günter Anders das Stück „Meditationen für einen Toten“ für Klavier solo geschrieben. Seine zweite Komposition mit sechs Untertiteln sieht die Besetzung Trompete und Schlagzeug vor. Interpretiert werden die Kompositionen von Lajos Papp, Klaus Haberstroh und Axel Fries.

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Eindrücke von der Preisverleihung 1990