Professor Dr. Israel Gutman erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis 1994

als Hauptherausgeber des Werkes Enzyklopädie des Holocaust - Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, Argon Verlag, Berlin 1993,

so die Begründung der Jury.

Der Jury 1994 gehören an die Schriftstellerin Leonie Ossowski, die Journalistin und Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Hannover Lea Rosh, der Historiker Professor Dr. Ernst Hinrichs, der Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfram Köhler sowie der Schriftsteller und Germanist Professor Dr. Lew Kopelew.

Der Preis wird von Oberbürgermeister Dieter Holzapfel am 5. Mai 1994 im städtischen Kulturzentrum PFL an Israel Gutman übergeben. Die Laudatio hält Lea Rosh.

Uraufführung der Kompositionen „von vertrauten und fremden ländern im menschen …“
Der Oldenburger Komponist Marco R. F. Vieira hat den Kompositionsauftrag der Stadt Oldenburg für die Carl-von-Ossietzky-Preisvergabe 1994 erhalten. Seine Komposition „von vertrauten und fremden ländern im menschen …“ wird im Rahmen des Festaktes uraufgeführt. Das Stück für Sprecher, Klarinette, Viola, Violoncello und Klavier wird von den Musikern Walter Katzenberger, Julienne Riedel, Ursula Schmidt, Klaus Melchers und Carlos Vieira als Sprecher interpretiert.

Rahmenprogramm 1994
Am Tag nach der Preisverleihung diskutieren der Preisträger, Professor Dr. Eberhard Jäckel und Dr. Peter Longerich unter Moderation von Lea Rosh in der Cäcilienschule mit Oldenburger Oberstufenschülerinnen und –schülern über das Thema „Der Holocaust und die junge Generation“.

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Eindrücke von der Preisverleihung 1994