Dr. Sergej A. Kowaljow erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis 2000

für sein aufklärerisches Lebenswerk im Kampf um Menschenrechte und für Demokratie,

so die Begründung der Jury.

Der Jury des Jahres 2000 gehören an die Schriftstellerin Kerstin Hensel, die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Professorin Dr. Jutta Limbach (Karlsruhe), der Journalist und WDR-Redakteur Dr. Klaus Bednarz (Köln) sowie die Historiker Professor Dr. Ernst Hinrichs (Oldenburg) und Professor Dr. Hans Mommsen (Feldafing), Carl-von-Ossietzky-Preisträger des Jahres 1998. Der Preis wird von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Poeschel am 5. Mai 2000 im städtischen Kulturzentrum PFL verliehen. Die Laudatio auf den Preisträger hält Dr. Klaus Bednarz. Gerd Poppe, Beauftragter für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt des Bundesrepublik Deutschland, spricht ein Grußwort.

Uraufführung der Komposition „Sage, was los ist …“
Die Oldenburger Komponistin und Hochschullehrerin Professorin Violeta Dinescu (Oldenburg) hat den Kompositionsauftrag der Stadt Oldenburg für die Carl-von-Ossietzky-Preisvergabe im Jahr 2000 erhalten. Ihre Komposition „Sage, was los ist …“ wird im Rahmen des Festaktes uraufgeführt. Das Werk für Blockflöte, Flöte, Violine und Klavier wird von den Musikerinnen und Musikern Dörthe Nienstedt, Anne Horstmann, Gerald Schmieder und Jochen Pade interpretiert.

Rahmenprogramm 2000
Am Tag der Preisverleihung, am 5. Mai 2000, diskutiert Sergej A. Kowaljow gemeinsam mit dem Niedersächsischen Justizminister Dr. Wolf Weber und Oldenburger Oberstufenschülern und -schülerinnen in der Cäcilienschule zum Thema „Menschenrechte in Osteuropa - Menschenrechte in Westeuropa“ unter Moderation von Dr. Ekkehard Seeber.

 

Auftragskomposition von Violeta Dinescu »

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Eindrücke von der Preisverleihung 2000