Prof. Dr. Sabine Doering

Die Literaturwissenschaftlerin Sabine Doering hat deutsche Philologie und evangelische Theologie in Göttingen und Genf studiert. Danach war sie zunächst an der Universität Göttingen und anschließend langjährig an der Universität Regensburg tätig, promovierte und habilitierte sich. Seit 2001 ist sie Professorin für deutsche Literatur der Neuzeit unter Einschluss der Literaturtheorie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von April 2007 bis Dezember 2008 war sie Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der hiesigen Universität. Darüber hinaus war sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa und Vorstandsmitglied des Zentrums für Klassikforschung der Klassikstiftung Weimar. Seit 2010 ist sie des Weiteren Präsidentin der Hölderlin-Gesellschaft. Wissenschaftliche Vorträge, Gastaufenthalte und Professuren führen sie regelmäßig ins Ausland, so unter anderem an die University of Sydney, Australien und an die University of Notre Dame, USA, wo sie 2013 eine Gastprofessur und im akademischen Jahr 2014/15 ein Forschungsstipendium als Fellow am dortigen Institut for Advanced Study innehatte. Doerings Forschungsschwerpunkte bilden die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts sowie die Gegenwartsliteratur. Monografien, Herausgeberschaften, Aufsätze und wissenschaftliche Beiträge gehören zu ihren vielfältigen Veröffentlichungen. Seit 1997 schreibt sie regelmäßig als freie Literaturkritikerin für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und seit 2013 auch für die Zeitschrift „Literaturen“.

(Stand Oktober 2017)