Dr. Gunter Hofmann

Der Journalist und Autor Gunter Hofmann war nach seinem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie und anschließender Promotion zunächst mehrere Jahre als Korrespondent für die „Stuttgarter Zeitung“ tätig. Seit 1977 arbeitet er für Wochenzeitung „Die Zeit“, zunächst als Korrespondent in Bonn, danach bis 2008 als Chefkorrespondent im Hauptstadtbüro Berlin. Er ist weiterhin Autor des Blattes in Berlin.

Hofmann hat sich vor allen Dingen als Beobachter und kritischer Analytiker der bundesrepublikanischen Gegenwart einen Namen gemacht. Für sein Buch „Abschiede, Anfänge – Die Bundesrepublik, eine Anatomie“ erhielt er 2002 den Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung für das beste politische Buch des Jahres. Hofmann hat sich intensiv mit herausragenden Persönlichkeiten der Bundesrepublik und Europas befasst, sie interviewt und porträtiert. Er wirkte an Filmproduktionen über Hans-Dietrich Genscher und Helmut Schmidt mit und veröffentlichte unter anderem im Jahr 2010 eine Biografie über Richard von Weizsäcker in C. H. Beck Verlag. Im gleichen Verlag erschien zwei Jahre später sein Buch „Willy Brandt und Helmut Schmidt – Geschichte einer schwierigen Freundschaft“. 2015 erschien seine Biographie über Helmut Schmidt unter dem Titel „Soldat, Kanzler, Ikone“. Im Jahr 2010 war Hofmann Laudator für den Carl-von-Ossietzky-Preisträger Professor Dr. Włodzimierz Borodziej (Warschau).

(Stand Oktober 2017)