Dr. Irina Scherbakowa

Dokumentation
zur Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg (Oldb) für Zeitgeschichte und Politik 2014 an Dr. Irina Scherbakowa

für ihren großen Einsatz, mit dem sie sich mutig, leidenschaftlich und mit profunder Sachkenntnis seit Jahrzehnten für die historische Erforschung der wechselvollen, zerrissenen Geschichte ihres Landes im 20. Jahrhundert einsetzt und als Brücke der Verständigung zwischen Russland und Deutschland zu wirken sucht. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit zeichnet sie ihr außerordentliches zivilgesellschaftliches Engagement aus. Es gilt nicht nur der Aufarbeitung der individuellen Gewalt- und Leidenserfahrungen der Betroffenen, sondern gleichermaßen auch den damit einhergehenden aktuellen Menschenrechtsfragen in der Russischen Föderation.

Enthalten sind die Beiträge von Irina Scherbakowa und Gerd Schwandner, die Laudatio von Volkhard Knigge, das Podiumsgespräch „Russlands Weg wohin? Eine Großmacht zwischen Apathie, Protest und Führerkult“ mit der Preisträgerin und Wolfgang Eichwede sowie Texte und Noten zum Oldenburger Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik „In die Stille der bewegten Lichtfragmente“ von Jagyeong Ryu (Auftragskomposition der Stadt Oldenburg).

Herausgeber Stadt Oldenburg, Kulturamt, Isensee Verlag, Oldenburg 2014, 130 Seiten, 11 farbige und 47 schwarz-weiß Abbildungen, ISBN 978-3-7308-1139-9 , 12,80 Euro

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