G Polizei- und Ordnungsamt

Die ursprüglich städtische Verwaltungs- und Vollzugspolizei wurde 1937 den Weisungen des Deutschen Reiches unterstellt, wobei die Verwaltungsaufgaben weiterhin als Auftragsangelegenheit in Verantwortung der Stadt Oldenburg ausgeführt wurden. Kurz nach Kriegsende im Jahr 1945 ordnete die Militärregierung an, dass die Polizeivollzugsangelegenheiten Sache der Länder wurden. Die Kreise und kreisfreien Städte übten mit den nunmehr geschaffenen Ordnungsämtern „verwaltungspolizeiliche“ Aufgaben nach den Vorschriften des Niedersächsischen Gesetzes über Sicherheit und Ordnung (SOG) im Rahmen des übertragenen Wirkungskreises aus.

Der Bestand 262-1G schließt teilweise an die bereits bei Bestand 262-1A erfassten Akten an, teilweise gibt es Überschneidungen über mehrere Jahrzehnte.

Da diese Verzeichnung im Grundsatz bei der Einführung des Aktenplanes der kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt) im Jahr 1959 endet, umfasst der Bestand etwa den Zeitraum zwischen 1850 und 1960, wobei einige Ausnahmen nicht zu vermeiden waren. Die Verzeichnung basiert auf dem Aktenplan des Polizeiamts Oldenburg, den der damalige Polizeiverwalter am 25. Juni 1938 mit einer Reihe anderer Dienstanweisungen einführte.

Parallelvorgänge für alle Bereiche dieses Findbuches befinden sich für die Zeit ab 1868 im Niedersächsischen Staatsarchiv in Oldenburg, Bestand 136 (Oldenburgisches Ministerium des Innern), aber zum Teil auch im Bestand 205 (Staatspolizei).

Der Bestand 262-1G umfasst 69,5 lfd. Meter Archivalien, die in 556 Kartons verpackt sind.

Findbuch zum Stadtarchiv Oldenburg » (PDF, Bestand 262-1 G)