H Akten der Krankenhäuser

Dieses Findbuch erschließt Archivalien von drei Krankenhäusern aus der Stadt Oldenburg bis zum Jahre 1938. Mit der landesherrlichen Verordnung über die Errichtung des Peter-Friedrich-Ludwig-Hospitals vom 23. August 1841 (OGBL. Bd. 9, S. 625) wurde dieses Krankenhaus als Staatsanstalt gegründet. Aufgrund des § 36 des Gesetzes für das Land Oldenburg zur Ausführung des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden (OFAG) vom 2. September 1938 (OLBG. Bd. 50, S. 609) gingen Eigentum und Verwaltungshoheit ab 1. April 1938 auf die Stadt Oldenburg über.

Der von einem Kuratorium geleiteten Krankenanstalt „Elisabeth-Kinder-Krankenhaus“ wurde die Rechtsfähigkeit am 25. März 1870 (OGBL. Bd. 21, S. 364) verliehen. Aus finanziellen Gründen übertrug das Kuratorium ab 1. September 1934 das Krankenhaus auf den Oldenburgischen Staat (Ministerium des Innern, Best. 136 Nr. 20627). Ab 1. April 1938 wurden Eigentum und Verwaltungshoheit gleichfalls auf die Stadt Oldenburg übergeleitet.

Die „Evangelische Krankenhausstiftung“ erhielt ihre Rechtsfähigkeit am 14. August 1890 (OGBL. Bd. 29, S. 244). Sie besteht in dieser Rechtsform noch immer.

Parallelvorgänge befinden sich im Best. 136 (Oldenburgisches Ministerium des Innern) und Best. 262-1 A Nr. 2712 ff. Die Archivalien tragen zum Teil noch die Aktenzeichen, die bei der Stadt Oldenburg ab 1956 eingeführt worden sind. Sie dürften deshalb beim früheren Stadtarchiv Oldenburg vor dessen Deponierung im Niedersächsischen Staatsarchiv in Oldenburg im Jahre 1962 abgeliefert worden sein. Die Verzeichnung ist an diese früheren Aktenzeichen angelehnt.

Der Bestand 262-1 H umfasst 3,50 lfd. Meter Archivalien, die in 35 Kartons verpackt sind.