Quellenband zur Geschichte des 1. Weltkrieges in der Stadt Oldenburg

Vor 100 Jahren begann am 1. August 1914 mit dem Ersten Weltkrieg jene „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, die Millionen von Toten forderte. Erstmalig erfasste ein „totaler Krieg“ alle Bereiche des öffentlichen Lebens.

Der vorliegende mit über 50 Abbildungen sowie verschiedenen Tabellen versehene umfangreiche Quellenband dokumentiert mit über 230 gedruckten und nicht publizierten Quellen unterschiedlichster Art eindrucksvoll das Leben während des vierjährigen Krieges in der Residenzstadt Oldenburg: Von der Mobilmachung, der Sammlung von „Liebesgaben“ für die Frontsoldaten, dem Einwerben von Spenden zur Kriegsfinanzierung über die Verwaltung des Mangels mit der Zwangsbewirtschaftung von Nahrungsmitteln und Rohstoffen bis zur Abdankung des Großherzogs und dem Gedenken an die Opfer.

Ein ausführliches Vorwort führt in die Lebenswirklichkeit der Stadt Oldenburg in der Endphase des Kaiserreichs ein und spannt den Bogen bis zur Erinnerungskultur an den Krieg in der Gegenwart.

Ein der Publikation beigefügter zeitgenössischer Stadtplan dient der Orientierung und ermöglicht das genaue Lokalisieren von in den Quellen genannten Orten und Plätzen. Das Abkürzungs- und Personenverzeichnis helfen dem Leser zusätzlich, Fußnoten erläutern ferner besondere Begriffe und Zusammenhänge und geben biographische Hinweise.