Oldenburg fiebert dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ entgegen

Dabei sein: Es werden noch dringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht

Der Countdown läuft: Am Donnerstag, 2. Juni 2022, beginnt der 59. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg, das Finale des großen europäischen Musiknachwuchswettbewerbs. Die Spannung steigt, denn nun ist der Wertungszeitplan veröffentlicht. So wissen die Teilnehmenden, wo und wann ihre Wertungsspiele stattfinden. Alle Musikbegeisterten können sich mithilfe des Plans ihr eigenes „Jugend musiziert-Programm“ zusammenstellen. Über die Wertungsspiele hinaus bietet der Bundeswettbewerb bis zum 9. Juni 2022 insgesamt sechs Konzerte sowie spannende Workshops für die jungen Musikerinnen und Musiker. Damit der Bundeswettbewerb mit seinen rund 2.300 jugendlichen Teilnehmenden und etwa 400 erwachsenen Klavierbegleiterinnen und Klavierbegleitern in dieser Größenordnung organisatorisch reibungslos durchgeführt werden kann, werden noch dringend Fahrerinnen und Fahrer sowie helfende Hände im Bereich Koordination gesucht.

Musikbegeistertes Oldenburg

„Die Stadt Oldenburg fiebert dem Bundeswettbewerb entgegen“, zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gespannt. „Wir freuen uns sehr darüber, zum ersten Mal Schauplatz des Bundeswettbewerbs zu sein. Der Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘ bringt noch mehr Musik in die ohnehin musikbegeisterte Stadt. Die Teilnehmenden mit ihren Instrumentenkoffern und Notenbüchern werden unser Stadtbild verändern, und sie sind zugleich Botschafterinnen und Botschafter für Vielfalt und Toleranz. Auch Oldenburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt, der Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am Herzen liegt, gerade im kulturellen Bereich. Und so unterstützen wir das Konzept des Bundeswettbewerbs, das nicht allein auf Leistung setzt, sondern vielmehr motivierend wirken möchte.“

Zuhören statt Übertönen

Projektleiterin Ulrike Lehmann führt das Anliegen des Bundeswettbewerbs noch näher aus: „Die vergangenen zwei Jahre der Pandemie und nicht zuletzt die aktuellen politischen Entwicklungen zeigen uns allen deutlich, worauf es eigentlich ankommt: auf ein Miteinander statt Gegeneinander, auf ein Einander-Zuhören statt Einander-Übertönen, auf die Suche nach Verbindendem statt Festhalten an Unterschiedlichkeiten. Dies gilt im Großen für die Menschen und im Kleinen für die Musik und das gemeinsame Musizieren.“

Professor Ulrich Rademacher, der Vorsitzende der Bundesjury von Jugend musiziert, freut sich über den Bundeswettbewerb in Präsenz: „Welch ein langer, steiniger und bis zum Schluss unsicherer Weg nach Oldenburg! Aber: Alle haben Kurs gehalten, nicht aufgegeben – trotz widriger Rahmenbedingungen und ohne Garantie auf ein Finale in Präsenz. Wir alle wünschen uns, dass von Oldenburg das Signal einer wiederentdeckten Lebendigkeit des Musiklebens in allen seinen Facetten ausgeht, das noch lange trägt!“

Helfende Hände gesucht

Für die Durchführung des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ werden noch dringend Helferinnen und Helfer gesucht:

Organisationstalente ab 16 Jahren sind als Koordinationshelferinnen und Koordinationshelfer gefragt: Diese beaufsichtigen zusammen mit dem verantwortlichen Koordinator oder der verantwortlichen Koordinatorin den organisatorischen Ablauf der Wertungsspiele. Auch die Betreuung der Teilnehmenden, der Jurorinnen und Juroren sowie der Gäste gehört zu den Aufgaben.

Wer lieber unterwegs ist, kann sich als Fahrerin oder Fahrer für den Shuttleservice bewerben: Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 21 Jahren und ein Führerschein der Klasse III beziehungsweise B. Dabei werden nicht nur Jurymitglieder von A nach B gefahren, sondern auch Materialien transportiert oder Organisationsfahrten durchgeführt.

Interessiert? Weitere Informationen und Bewerbung finden Sie auf der Homepage von Jugend musiziert » oder per E-Mail an teambw[at]musikrat.de.