Empfang für VfB Oldenburg

VfB zurück im Profi-Fußball – Team jubelt auf dem Rathaus-Balkon – Fans setzen Party fort

Oldenburg ist eine Fußballstadt: Empfang für die „Aufstiegshelden“

Oldenburg ist nach 25 Jahren zurück im Profi-Fußball: „Wir sind stolz auf den VfB. Das ist ein großer Tag für unsere Stadt. Ich freue mich riesig!“, verkündete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Sonntag, 5. Juni 2022, beim Empfang der Aufstiegsmannschaft im Alten Rathaus. Während sich oben im Ratssaal die Spieler, die tags zuvor im Relegationsrückspiel gegen BFC Dynamo den Sprung in die Dritte Bundesliga perfekt gemacht hatten, ins Gästebuch eintrugen, herrschte unten auf dem Marktplatz eine Stimmung wie einen Tag zuvor im ausverkauften Marschwegstadion. Die Fans feierten die Mannschaft und ihren Trainer Dario Fossi – am höchsten schlugen die Wogen der Begeisterung, als Kapitän Max Wegner auf dem Balkon die Regionalliga-Meisterschale in die Höhe reckte. „Nie mehr 4. Liga!“, skandierten die Spieler auf ihrem Weg durchs Rathaus und an den Fenstern, vom Marktplatz kam ein tausendfaches Echo.

„Oldenburg ist Fußballstadt“

„Team und Trainer haben Herausragendes geleistet. Es war eine tolle Saison, die durch den gestrigen Tag gekrönt wurde. Die Mannschaft hat gezeigt, was Fußball für Oldenburg bedeuten kann. Oldenburg ist eine Fußballstadt“, sagte Oberbürgermeister Krogmann, der selber unter den 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion mitgefiebert hatte. Das betonte auch Wolfgang Sidka – vor genau 30 Jahren stand er als Trainer der VfB-Mannschaft, die 1992 eine sensationelle Saison gespielt hatte und um ein Haar in der Ersten Bundesliga gelandet wäre, vor den Fans auf dem Rathaus-Balkon. Nun erlebte der 68-Jährige dieses Hoch-Gefühl erneut, diesmal als Präsident der Blau-Weißen.

Auch der Regen störte nicht

Neben aller Euphorie war auch die Stadionfrage ein Thema. Der VfB hat die erforderlichen Unterlagen zur Lizenzerteilung fristgerecht beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht und eine Drittliga-taugliche Heimspielstätte als Ausweichstadion benannt. „Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass der Spielbetrieb möglichst auch in Oldenburg stattfinden kann“, betonte Krogmann.

Der Mannschaft feierte unterdessen weiter auf einer Bühne mit den Fans – und ließ sich dabei auch vom einsetzenden Regen nicht stoppen.