andere Verfüllung

Neue Entwicklungen beim Bau von Kunstrasenplätzen

Die drei in Planung befindlichen Kunstrasenplätze im Stadtgebiet werden eine andere Verfüllung erhalten als ursprünglich vorgesehen. Hintergrund ist ein Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), wonach Kunststoffgranulate in verfüllten Kunstrasenplätzen ab September 2022 nicht mehr zulässig sein sollen. Stattdessen wird eine Verfüllung mit Sand oder Kork empfohlen.

„Obwohl diese Empfehlung noch keinen rechtlich bindenden Charakter hat und das Verbot der Verfüllung mit Kunststoffgranulat erst noch von der Europäischen Union beschlossen werden muss, nimmt die Stadt diesen Vorstoß der ECHA sehr ernst und prüft Alternativen“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Bau von fünf Kunstrasenplätzen beschlossen
Der Rat der Stadt Oldenburg hat im Dezember 2018 den Bau von insgesamt fünf Kunstrasenplätzen beschlossen. Die Festlegung der ersten drei Standorte sowie die Reihenfolge der einzelnen Baumaßnahmen wurden in der Sitzung des Sportausschusses am 13. Februar 2019 beschlossen. Demnach soll zuerst ein neuer Kunstrasenplatz an der Kennedystraße entstehen. Für diesen Standort präferiert die Stadt Oldenburg eine Verfüllung des Kunstrasenplatzes mit Sand. Für die geplanten Plätze an der Alexanderstraße und Brandenburger Straße soll die weitere Entwicklung abgewartet und zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, welche Materialien Verwendung finden sollen.

Rasenplätze, Felder und Flächen in Oldenburg
Die Stadt Oldenburg verfügt insgesamt über 41 Naturrasenspielfelder und drei Kunstrasenplätze. Hinzu kommen noch Kleinspielfelder und Bolzflächen sowie sieben vereinseigene Anlagen.