Drittligataugliches Stadion: Untersuchungsergebnisse

Im Sportausschuss am 12. November 2014 hat das Architektur- und Planungsbüro Albert Speer & Partner GmbH (AS&P) das Ergebnis seiner Untersuchungen zur Ermittlung und Bewertung von Standortoptionen für einen möglichen drittligatauglichen Stadionneubau in Oldenburg präsentiert. Der Rat der Stadt Oldenburg hatte zuvor die Verwaltung beauftragt, Alternativen zu einer Bestandssanierung des Marschwegstadions zu untersuchen.

Drei Standorte grundsätzlich geeignet
Insgesamt drei drittligataugliche Standorte sind nach Ansicht der Experten für ein solches Vorhaben grundsätzlich geeignet. Im letzten Arbeitsschritt wurden die Standorte am Krugweg und in Wechloy als nicht geeignet eingestuft, so dass folgende Standorte, die allesamt individuelle Stärken aber auch Schwächen besitzen, für ein solches Bauvorhaben infrage kämen:

  • Fliegerhorst
  • Maastrichter Straße
  • Holler Landstraße

Hier finden Sie die im Ausschuss gezeigte Präsentation zu den Standortoptionen » (PDF 5,9 MB)

Hintergrund

Der Rat der Stadt Oldenburg hat beschlossen, Alternativen zu einer Sanierung des Marschwegstadions untersuchen zu lassen. Hintergrund: Die Sportstätte ist nicht für den Drittligafußball geeignet. Beauftragt wurde das international renommierte Büro Albert Speer & Partner, das unter anderem den heutigen Standort der Münchner Allianz-Arena unter 28 Auswahlstandorten als ideal herausfilterte. Das Frankfurter Architektur- und Planungsbüro kann auf weitere Projekte zurückgreifen, die für die Oldenburger Fragen nach einem geeigneten Standort für den bezahlten Profifußball bedeutsam sind: So betreute AS&P zudem den Bebauungsplan für das Stadion des Bundesligaklubs TSG Hoffenheim und leitete das Projektmanagement zur Ertüchtigung der BRITA-Arena in Wiesbaden.

Anhand von Kenngrößen zum Flächenbedarf, zur Erschließungsqualität und Umfeldverträglichkeit haben die AS&P-Experten die Stadt auf grob geeignete Stadionstandorte untersucht: Diesen ersten Kriterien hielten neun Areale stand:

  1. Krugweg
  2. Fliegerhorst
  3. Wechloy
  4. Maastrichter Straße
  5. Holler Landstraße
  6. BAB/Abfahrt Hafen
  7. Edewechter Landstraße
  8. Borchersweg
  9. sowie der bestehende Standort des Marschwegstadions

Einen Zwischenbericht zum aktuellen Untersuchungsstand dieser Standortüberprüfung hat AS&P am Mittwoch, 8. Oktober 2014, öffentlich im Sportausschuss vorgestellt. Das Planungsbüro stellte dar, wie die neun Standortoptionen anhand weiterer Eignungskriterien überprüft und hinsichtlich ihrer Grundeignung als Stadionstandort bewertet wurden. Im Ergebnis blieben nur fünf Standorte als angemessen übrig:

  1. Krugweg
  2. Fliegerhorst
  3. Wechloy
  4. Maastrichter Straße
  5. Holler Landstraße

Diese fünf Areale wurden im nächsten Planungsschritt vertiefend untersucht.