O du fröhliche: Lamberti-Markt läutet Weihnachtszeit ein

Morgen Kinder wird’s was geben: Endlich wieder Glühwein, Gebäck, gebrannte Mandeln und glitzernde Lichterpracht! Am Dienstag, 27. November 2018, eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den traditionellen Oldenburger Lamberti-Markt auf dem Rathausmarkt. Unterstützt wurde er dabei von Engel Anna. Das Mädchen aus Rastede ziert in diesem Jahr die Flyer, Plakate und Zeitungsanzeigen zum Weihnachtsmarkt.

Fröhliche Weihnacht überall: Mehr als 120 liebevoll geschmückte Verkaufsstände und Holzhütten verzaubern zwischen dem Alten Rathaus, der St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss durch eine festliche Atmosphäre bis zum 22. Dezember die Besucherinnen und Besucher. Erwartet werden bis zu 800.000 Gäste aus nah und fern. Die Öffnungszeiten, das Programm sowie die Flyer zum Lamberti-Markt 2018 finden Sie auf der folgenden Seite »

Kulinarisches Angebot wächst – Neu in 2018: Tannenbaumverkauf und Rudelsingen

Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele schöne Dinge an. Von Weihnachtsartikeln über Töpfer- und Korbwaren bis hin zu Schmuck und Spielzeug findet hier jeder etwas Passendes. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein. Neben Lebkuchen, Gebäck und Süßigkeiten wird es viele weitere Spezialitäten geben, wie zum Beispiel Grünkohl, Flammlachs, Fleischspezialitäten und wie in Vorjahren auch diverse vegetarische Genüsse. Neu werden im Jahr 2018 im Kirchgang Churros, ein spanisches Krapfengebäck, angeboten. Auch Trockenfrüchte und Nüsse gibt es erstmals auf dem Schloßplatz.

O Tannenbaum: Aus über 200 Bewerbungen für den Lamberti-Markt hat die Marktverwaltung erstmals seit Jahrzehnten auch wieder einen Tannenbaumverkauf auf dem Lamberti-Markt im Eingangsbereich der Straße Am Schloßplatz  zugelassen. „Damit gehen wir auf die Ursprünge des Lamberti-Marktes zurück“, sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. „Dies unterstreicht auch noch einmal das Flair des Marktes als ruhigen und stillen, besinnlichen Weihnachtsmarkt, der einst aus Tannenbaumverkauf  und Weihnachtsbasar mit Glühweinstand entstanden ist.“

Hütte für gemeinnützige Organisationen

Alle Jahre wieder: Zum sechsten Mal stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Die Hütte befindet sich im westlichen Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche (gegenüber vom Kasino-Platz). Wohltätige Organisationen haben in ihr die Möglichkeit, sich zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. Hier erfahren Sie, wie die Hütte in diesem Jahr besetzt ist »

Voller Überblick mit dem Standplan

Wo gibt es Bratwurst, gebrannte Mandeln und Feuerzangenbowle? Wie komme ich am schnellsten zum Kinderkarussell? Und an welchen Ständen gibt es Weihnachtsschmuck?
Den Standplan finden Sie hier »

Öffnungszeiten

Freitags und samstags: 11 bis 21.30 Uhr
Sonntags bis donnerstags: 11 bis 20.30 Uhr

Eröffnungstag, 27. November: 17 bis 20.30 Uhr
Samstag, 1. Dezember: 11 bis 24 Uhr

Geschichts-Rückblick: Vom Tannenbaumhandel zum beliebten Weihnachtsmarkt

Seinen Namen erhielt der Markt nach St. Lambertus, Bischof von Maastricht. Nach ihm ist auch die benachbarte evangelische Hauptkirche St. Lamberti benannt. Die Ursprünge dieser evangelisch-lutherischen Kirche reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Der erste Kirchenbau wurde von dem Oldenburger Grafen Johann gestiftet, zur Sühne des von seinem Ahnherrn im Jahre 708 begangenen Mordes an Bischof Lambertus von Maastricht.

In seiner heutigen Form wurde der Lamberti-Markt erstmals 1972 auf dem Rathausmarkt abgehalten. Aus einem eher bescheidenen Weihnachtsbasar und Tannenbaumhandel entwickelte er sich zu einem der führenden Weihnachtsmärkte im norddeutschen Raum.