Der Weihnachtsmarkt in der Oldenburger City

Als leuchtende „kleine Stadt” mit rund 125 fein herausgeputzten und liebevoll geschmückten Holzhütten, Verkaufsständen und viel Tannengrün präsentiert sich Oldenburgs vorweihnachtlicher Lamberti-Markt immer vom Dienstag vor dem 1. Advent bis zum 22. Dezember. Jedes Jahr vor dem Fest zieht er über vier Wochen Hunderttausende aus nah und fern in seinen Bann. Zwischen dem Alten Rathaus, der backsteinernen St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss gelegen, verbreitet sich eine besondere vorweihnachtliche Atmosphäre. Hierzu trägt auch die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung in der Oldenburger Innenstadt bei.

Im Jahr 2019 findet der Lamberti-Markt vom 26. November bis zum 22. Dezember statt.

Weihnachtsgeschenke, Glühpunsch und andere Leckereien

Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele ausgewählte und hochwertige Waren an. Von Christbaumdekoration über Weihnachtsschmuck, Spielzeug aus Holz und Blech, handgefertigten Kerzen, Töpfer- und Korbwaren, Textilien, Geschenkartikel bis zu Schmuck und Kunsthandwerklichem aus verschiedensten Materialien – hier findet jeder ein passendes Mitbringsel!

Auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher ist bestens gesorgt. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein: Es gibt Gebratenes aller Art, Fisch und Meeresfrüchte, Gebäck, Mandeln, Lebkuchen und Süßigkeiten, Maronen, Käse, Obst und viele andere Spezialitäten. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen.

Geschichts-Rückblick: Vom Tannenbaumhandel zum beliebten Weihnachtsmarkt

Seinen Namen erhielt der Markt nach St. Lambertus, Bischof von Maastricht. Nach ihm ist auch die benachbarte evangelische Hauptkirche St. Lamberti benannt. Die Ursprünge dieser evangelisch-lutherischen Kirche reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Der erste Kirchenbau wurde von dem Oldenburger Grafen Johann gestiftet, zur Sühne des von seinem Ahnherrn im Jahre 708 begangenen Mordes an Bischof Lambertus von Maastricht.

In seiner heutigen Form wurde der Lamberti-Markt erstmals 1972 auf dem Rathausmarkt abgehalten. Aus einem eher bescheidenen Weihnachtsbasar und Tannenbaumhandel entwickelte er sich zu einem der führenden Weihnachtsmärkte im norddeutschen Raum.