Der Weihnachtsmarkt in der Oldenburger City

Als leuchtende „kleine Stadt” mit mehr als 120 fein herausgeputzten und liebevoll geschmückten Holzhütten, Verkaufsständen und viel Tannengrün präsentiert sich Oldenburgs vorweihnachtlicher Lamberti-Markt immer vom Dienstag vor dem 1. Advent bis zum 22. Dezember. Jedes Jahr vor dem Fest zieht er über vier Wochen Hunderttausende aus nah und fern in seinen Bann. Zwischen dem Alten Rathaus, der backsteinernen Sankt Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss gelegen, verbreitet sich eine besondere vorweihnachtliche Atmosphäre. Hierzu trägt auch die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung in der Oldenburger Innenstadt bei.

Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, findet in diesem Jahr der Lamberti-Markt vom 23. November bis zum 22. Dezember 2021 statt.

Geschichts-Rückblick: Vom Tannenbaumhandel zum beliebten Weihnachtsmarkt

Seinen Namen erhielt der Markt nach St. Lambertus, Bischof von Maastricht. Nach ihm ist auch die benachbarte evangelische Hauptkirche St. Lamberti benannt. Die Ursprünge dieser evangelisch-lutherischen Kirche reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Der erste Kirchenbau wurde von dem Oldenburger Grafen Johann gestiftet, zur Sühne des von seinem Ahnherrn im Jahre 708 begangenen Mordes an Bischof Lambertus von Maastricht.

In seiner heutigen Form wurde der Lamberti-Markt erstmals 1972 auf dem Rathausmarkt abgehalten. Aus einem eher bescheidenen Weihnachtsbasar und Tannenbaumhandel entwickelte er sich zu einem der führenden Weihnachtsmärkte im norddeutschen Raum.