OLberts Buchtipp-Archiv

Hier werden OLberts Buchtipps gesammelt, damit du sie auch „nachträglich“ lesen kannst. Der Tipp aus dem vergangenen Monat steht immer oben, die Tipps aus den Monaten davor findest du darunter.

Juni 2020

Oliver Pautsch
Vico Drachenbruder - Das Geheimnis des funkelnden Amuletts
Für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren

Vico ist ein Menschenjunge, wurde aber von Drachen aufgezogen. Er kennt nur das weite Drachenland und weiß nichts von den Menschen im Dorf hinter den Bergen und dem Fluss. Seinem Drachenvater Drago liegt er ständig  mit einer Frage in den Ohren:  „Warum kann ich nicht fliegen und kein Feuer spucken?“  Denn Vicos Drachengeschwister Schwink und Penk können das doch auch!
Vicos Geheimnis ist das goldene Amulett, das er an einer Kette trägt und das er vor den Drachen versteckt. Denn er weiß, dass Drachen von allem, was funkelt und glitzert, magisch angezogen werden. Genau das wird Schwink beinahe zum Verhängnis: Als sie mit Penk (und auf seinem Rücken Vico) durch die Wolken fliegen, sieht Schwink plötzlich ein Glitzern und fliegt darauf zu. Penk und Vico folgen ihr, doch sie können sie nicht finden. Ist sie abgestürzt? Oder wurde sie gefangen? Am Boden liegt ein großes Netz mit Steinen… Penk nimmt die Spur auf, doch plötzlich sind die Stimmen von Menschen zu hören. Geraten sie in eine Falle? „Kommt schnell hier rein!“ flüstert es plötzlich aus einem Busch. In letzter Sekunde können Vico und Penk sich in eine versteckte Höhle flüchten. Dort ist auch Schwink und ihre Retterin Mona – ein mutiges Mädchen, das überhaupt keine Angst vor Drachen hat…

Mai 2020

Ute Krause
Papanini – Pinguin per Post
Für Mädchen und Jungs ab 7 Jahren und zum Vorlesen

Emma ist vor kurzem mit ihren Eltern aus Bayern nach Windhoeven gezogen. Eines Tages kommt sie von der Schule nach Hause und da wird mal wieder ein Paket geliefert. Ihr Papa bestellt ganz oft alte Sachen, die er irgendwann reparieren will. Die stehen dann im Keller. Emma und ihre Mama sind schon total genervt. Diesmal schleppen die Paketboten stöhnend einen riesigen Karton nach unten, der schon ziemlich kaputt ist. „Das sieht aus wie eine alte Kühltruhe“, denkt Emma „was will Papa bloß damit?“
Plötzlich glaubt Emma, aus der Kühltruhe ein Geräusch zu hören. Und hat sich der Deckel gerade bewegt? Panisch rennt Emma die Treppe rauf. Dann bleibt sie stehen. Bestimmt hat sie sich das eingebildet. Sie schaut nochmal auf die Truhe – tatsächlich! Der Deckel öffnet sich und zwei schwarze Augen schauen Emma an. Dazu ein Schnabel… das ist eindeutig ein Pinguin!
„Tisch!“ Kann der Pinguin sprechen? „Tisch-Tisch!“ Emma nimmt ihn mit in die Küche. Vielleicht hat er Hunger? Spinat oder Vanilleeis? Nee, drei Packungen Fischstäbchen verputzt der Pinguin in Windeseile. Und weiter geht’s: „Wassel, Wassel!“ Also lässt Emma ihn in der Badewanne schwimmen und wirft noch Eiswürfel ins Wasser, damit es kalt genug ist…

Und nun? Wer soll Emma glauben, dass ein unternehmungslustiger Pinguin mit Sprachfehler in einem Paket zu ihr geliefert wurde? Und warum eigentlich?? Emma beschließt, Papanini (der eigentlich Paganini heißt, aber ihr wisst ja… Sprachfehler!) zu verstecken und das Rätsel zu lösen.

April 2020

Stefanie Taschinski
Bifi & Pops – Mission Hundeschule
Für Leseanfänger und zum Vorlesen ab 5 Jahren

Bifi ist ein Hund und Pops sein Herrchen. Die beiden mögen sich zwar, aber manchmal verstehen sie sich einfach nicht. Beim Spaziergang wirft Pops den Ball ins Wasser und Bifi soll ihn holen. „Ich bin Nichtschwimmer! Ich darf nicht ins tiefe Wasser“, antwortet Bifi. Und dann schimpft Pops, weil er den Ball aus dem Wasser holen muss. Das versteht Bifi nicht. Wenn Pops nicht baden will, warum wirft er dann den Ball ins Wasser?
Auf dem Heimweg und zu Hause hat Pops schlechte Laune. Er möchte Zeitung lesen. Auf dem Sofa. Bifi möchte ein bisschen schlafen. Auf dem Sofa. „NEIN“, sagt Pops. „Hundeplatz!“ „Aber das Sofa ist doch der Hundeplatz“, denkt Bifi. Was tun? Die Lösung findet Pops in der Zeitung: die Hundeschule! Los geht’s…

März 2020

Sven Gerhardt
Wo steckt Dackel Bruno?
Für Jungs und Mädchen ab 7 Jahren und zum Vorlesen

Theo ist immer übervorsichtig, tut nie etwas Unüberlegtes und geht niemals ohne seine gelbe Warnweste aus dem Haus. Sein Hobby sind Kriminalfälle – aber nur als Buch! Und weil er am liebsten Detektivgeschichten liest, hat er seinen Hamster Mister Marple genannt. Als eines Tages neue Nachbarn in das merkwürdige Haus gegenüber ziehen, kommt ordentlich Schwung in Theos Alltag. Die lustige und mutige Elsa freundet sich im Nullkommanix mit Theo an. Beim Eisessen im Café wundern die beiden sich über eine Frau am Nachbartisch: Die wischt hektisch auf ihrem Smartphone rum und weiß nicht mal, ob ihr Hund „Wuffi“ oder „Schnuffi“ heißt. Merkwürdig. Am nächsten Tag entdeckten Elsa und Theo einen Zettel an einer Laterne. Darauf steht, dass Frau Wieschnowski ihren Rauhaardackel Bruno vermisst. Ob er entführt wurde? Denn Elsa hat mit einem Fernglas etwas sehr Verdächtiges in einem Nachbarhaus beobachtet: Die Frau aus dem Café bringt mehrere Hunde aus einem Kleinbus ins Haus. Das scheint ein klarer Fall zu sein!
Können Theo und Elsa ihn lösen? Zum Glück bemerkt Theo durch Zufall, dass Mister Marple eine feine Spürnase hat und seinem Detektiv-Namen alle Ehre macht… zu dritt sind sie die Schnüfflerbande!

Februar 2020

Ally Bennett
Der Wald der außergewöhnlichen Tiere
Für Mädchen und Jungs ab 8 Jahren und zum Vorlesen

Mitten durch den großen Wald führt eine Eisenbahn. Jeden Tag um 12 Uhr saust der Mittagszug hier durch und die Eichhörnchen Puschel und Zottel schauen zu. Vorher wetten sie, was der Zug diesmal transportiert: Autos? Oder Holz? Eines Tages geschieht allerdings etwas Unglaubliches: Der Zug hält an. Und es steigen Tiere aus! Ganz ungewöhnliche sogar: ein gestreiftes Pony, eine Kuh mit riesigen Hörnern und ein hüpfendes Reh sind dabei. Was die hier wohl wollen?
Puschel und Zottel rasen durch den Wald zu ihren Mitbewohnern, und erzählen, was sie beobachtet haben. Wildschwein Jack ist sauer: „Für Neue Tiere ist hier kein Platz! Die sollen dorthin gehen, wo sie herkommen!“ Hirsch Rudi, der Chef der Waldtiere, will die Neuen lieber erstmal begrüßen. Aber was sind das denn überhaupt für Tiere? Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum schlauen Waldkauz Oskar. Der weiß auch diesmal Bescheid: die fremden Tiere sind  ein Zebra, ein Wasserbüffel und ein Känguru. Sie kommen aus einem Zoo mit hohen Gittern.  „Ein Kukuru?“ „Nein, das heißt Käkudu!“ „Ach was, Käseuhu. Habe ich genau gehört!“ Die Waldtiere reden wild durcheinander und sind unsicher. Sie beschließen, die fremden Tiere zu begrüßen. Doch das erste Treffen läuft nicht gerade toll…
Also leben die Waldtiere und die Zootiere nun als Nachbarn im Wald – doch es gibt immer wieder Streit und Missverständnisse. Aber ein Wildschweinbaby eines Tages in große Gefahr gerät, merken die Tiere, dass sie alle an einem Strang ziehen müssen. Gemeinsam sind sie viel stärker! 

Januar 2020

Katja Gehrmann
Stadtbär
Für Jungs und Mädchen ab 7 Jahren

Eines Tages wacht der Bär mit knurrendem Magen aus dem Winterschlaf auf. Wie es wohl den anderen Tieren geht? Der Bär läuft durch den Wald und wundert sich, denn die anderen Tiere sind verschwunden. Wo mögen sie sein? Der Habicht weiß es: „Die sind alle in die Stadt gezogen.“ „In die Stadt? Zu den Menschen?“, fragt der Bär. „Ja. Dort gibt es beheizte Höhlen, leckeres Essen und vor allem: keine Jäger“, antwortet der Habicht. „Das klingt gar nicht schlecht“, denkt sich der Bär und beschließt, auch in die Stadt zu ziehen. Der Habicht zeigt ihm den Weg und schnell findet der Bär eine Mitfahrgelegenheit. Als er zwischen den Häusern und Straßen steht, ist er aber doch ein bisschen unsicher und fragt einen Mann: „Ist das hier die Stadt?“ Der Mann lässt vor Schreck seinen Hut, seine Brille und einen Beutel fallen und rennt schnell davon. „Etwas schreckhaft, diese Stadtmenschen“, denkt der Bär. „Sowas trägt man hier also? Dann mache ich das wohl auch.“ Er setzt sich den Hut und die Brille auf, nimmt den Beutel und macht sich auf die Suche nach Biber, Dachs, Fuchs und Marder.
Aber bevor er die anderen Tiere findet, entdecken sie ihn und sind alarmiert. Bestimmt haben die Menschen Angst vor dem Bären und rufen den Jäger! Und dann können sie auch nicht mehr in der Stadt bleiben. Und so schmieden sie einen Plan: Sie wollen den Bären in den Zoo locken „und dann hauen wir einfach ab und lassen ihn da!“ Ob das klappt?

Dezember 2019

Anna Lott
Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel
Für Jungs und Mädchen ab 6 Jahren und zum Vorlesen

Irgendwo mitten im Meer – wo genau ist streng geheim! – stehen vier ganz besondere Leuchttürme. In einem wohnt der Osterhase, in einem der Weihnachtsmann, im nächsten die Weihnachtsengel und im letzten die Halloweenteufel. Ja genau. Einer dieser Teufel ist Otibuk, der zusammen mit den anderen Teufeln einmal im Jahr in der Halloweennacht sein Unwesen bei den Menschen treibt. Otibuk ist allerdings ein viel zu netter Teufel und er findet es in seinem dunklen und muffigen Turm auch irgendwie ungemütlich.
Eines Nachts krachen plötzlich zwei geflügelte Wesen mit blonden Locken gegen eine Fensterscheibe des Halloweenturms. Otibuk wird wach und ist sofort neugierig. Er folgt den beiden Wesen und landet beim Turm des Weihnachtsmannes. Am Eingang hängt zwar ein Schild mit der Aufschrift „Zutritt für Unbefugte strengstens verboten“, aber was zum Teufel sind „Unbefugte“? Irgendwie ist ihm schon mulmig, aber er will doch nur mal gucken… Otibuk landet mitten in der Wunschzentrale des Weihnachtsmannes. Dort herrscht Hochbetrieb, denn gerade ist der millionste Wunsch im nagelneuen Wunschzettelscanner angekommen. Dummerweise wird Otibuk entdeckt und der Weihnachtsmann hält ihm eine Standpauke. In der Adventszeit haben die Weihnachtsengel und der Weihnachtsmann Dienstzeit, das ist genau geregelt. Otibuk soll wieder in seinen Halloweenturm und weiter schlafen. Doch natürlich kommt es anders: Otibuk hilft heimlich bei den Weihnachtswünschen mit und richtet dabei ein ziemliches Chaos an…

November 2019

Der Geisterhund im Nebelmoor
Oliver Pautsch
Für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren

Sherlock Holmes (ausgesprochen wird das: Schörlock Houms) ist der berühmteste Detektiv der Welt. Ein Meisterdetektiv geradezu! Aber wusstest du, dass er in einer WG gewohnt hat? Ja, genau. Zusammen mit dem Arzt Doktor John Watson (ausgesprochen: Dschonn Wotsn). Beide teilen sich eine Wohnung in der Baker Street (ausgesprochen: Bäiker Striet) Nummer 221b in London. So, genug erzählt. Was passiert denn nun in der Geschichte?
Sherlock Holmes erhält ein Telegramm von seinem Assistenten Bob, der gerade bei seinem Onkel in Dartmoor Ferien macht. Doch der Onkel ist seit Kurzem spurlos verschwunden! Deshalb bittet Bob den berühmten Detektiv um Hilfe. Aber der ist noch mit einem anderen Fall beschäftigt und schickt Doktor Watson ins Moor. Dort gibt es seit vielen Jahren schaurige Geschichten über einen Geisterhund, der Menschen verschlingt, die vom Weg abkommen. Ist Bobs Onkel diesem Hund zum Opfer gefallen oder steckt etwas ganz anderes hinter seinem Verschwinden?

Oktober 2019

Anne Scheller
Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde
Für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren

Emil und Fjelle sind beste Freunde: Sie sitzen in der Schule nebeneinander und treffen sich an den Nachmittagen. Manchmal geht Fjelle nach der Schule zum Mittagessen mit zu Emil. So weit, so normal. Denn Emil ist ein zehnjähriger Junge und Fjelle ein starkes, riesiges Monster mit moosgrünem Fell und Zähnen wie Knethaken. In Flusenbek (da wohnen die beiden) wundert sich darüber niemand. Die Kinder aus der Klasse und die Lehrer kommen mit  Fjelle gut klar. Dazu muss man wissen, dass Fjelle alle Gefühle sehr stark wahrnimmt. Wenn in seiner Gegenwart jemand fröhlich ist, dann ist Fjelle SUPERFRÖHLICH und wenn jemand traurig ist, dann ist Fjelle RICHTIGTRAURIG.
Doch dann kommt Herr Unterberg als neuer Direktor an die Schule. Er kann Monster gar nicht leiden und ist immer wieder ungerecht zu Fjelle. Eines Tages rastet Fjelle aus und macht leider etwas sehr Dummes und Gefährliches. Nun sind alle verunsichert, auch Emil hat plötzlich Angst. Doch er denkt über alles nach und will unbedingt zu Fjelle halten. Und so ist Emil richtig mutig, als es darauf ankommt…

September 2019

Franziska Gehm
Ratz und Mimi
Für Jungs und Mädchen ab 6 Jahren

Faultier Ratz lebt im Dschungel und hat genau zwei Lieblingsbeschäftigungen: Schlafen und Essen. Manchmal träumt er sogar davon, dass er genau das tut: Schlummern und Futtern. Und zwar immer ganz laangsaaam – im Faultier-Tempo eben. Doch eines Tages ist es mit der Ruhe vorbei: Ratz‘ Freunde, das Gürteltier Gunter und der Affe Klimbim wollen Fußball spielen. Doch Ratz hat ein Problem: in seinem Fell juckt es überall! Da haben seine Freunde die rettende Idee: Ratz braucht einen Mitbewohner, der in seinem Fell wohnt und dort mal kräftig putzt und lüftet. Schon nach kurzer Zeit ist eine neue Untermieterin gefunden: die Motte Mimi macht es sich in Ratz‘ Fell gemütlich. Mit viel Schwung und guter Laune bringt sie Ratz ordentlich auf Trab! Denn kaum hat sie ihre Stehlampe, Blumentopf, Schlafanzug, Bügeleisen (und so weiter…) ausgepackt, schaltet sie ihr Radio ein und schmeißt eine ordentliche Einweihungsparty. Die Musik bringt sogar Ratz in Bewegung, doch nach ein paar schwungvollen Drehungen an einem Ast segelt Ratz in hohem Bogen in den Fluß – direkt vor das weit geöffnete Maul von Krokodil Gobbel!

August 2019

Sarah Welk
Lasse in der ersten Klasse
Zum Vorlesen für Jungs und Mädchen ab 5 Jahren

Noch 37mal schlafen, dann ist endlich Lasses erster Schultag! Und das ist noch so oft, dass Lasse sich einen Zettel mit 37 Kästchen über sein Bett gehängt hat. Jeden Morgen nach dem Aufwachen streicht er ein Kästchen durch. Für den Schulanfang braucht man natürlich einen Schulranzen. Lasse wünscht sich einen mit Raketen drauf. Er will nämlich Astronaut werden, wenn er groß ist. Vielleicht auch Wurstverkäufer, da ist er noch nicht ganz sicher.
Aber beim Ranzen weiß Lasse das ganz genau, als Papa und Mama mit ihm zum Kaufhaus gehen. Dort gibt es sogar eine Spezial-Raumfahrt-Abteilung mit Planeten-Puzzles, Raketen-Bastelsets und einem Astronautenanzug. Und einen Ranzen mit einer startenden Rakete drauf! Lasse ist begeistert! Papa stöhnt: „Echter Raketenranzen, echte Mondpreise!“, denn das Ding ist leider ziemlich teuer. Dafür will Mama die Schultüte selber basteln…

Juli 2019

Franziska Biermann
Jacky Marrone jagt die Goldpfote
Für Jungs und Mädchen ab 7 Jahren

Jacky Marrone ist ein schlauer Fuchs und arbeitet deshalb als Detektiv. Gerade erst hat er sein Ermittlungsbüro in der Bäckerstraße eröffnet. Den Eingang hat er so gut getarnt, dass er selbst ein paarmal daran vorbei gegangen ist… Nun macht er sein tägliches Detektiv-Training: Kopfstand, Mitrate-Krimis lösen, Hitliste der meistgesuchten Verbrecher auswendig lernen und Memory gegen sich selbst spielen. Endlich betritt jemand das Büro: eine alte Dame, die erstmal umständlich in ihrer Handtasche wühlt. Überraschung - sie zieht ein Bündel Geldscheine hervor und schildert dann ihren Fall: Sie sei die Witwe des bekannten Hühnerforschers H.G. Bolte, der zahlreiche Hühnerrassen entdeckt hat. Darunter auch die wertvolle und seltene Rasse der Goldhühner, die früher von Pharaonen, Kaisern und Königen gehalten wurde. Und nun wurde Aurelia, das wertvollste (Gold)-Huhn der Welt, aus dem Hühnerstall gestohlen!
Jacky überlegt. Geflügeldiebstahl – das ist für ihn eine heikle Sache, denn da gerät er leicht selbst unter Verdacht… Doch wozu hat er viel Geld für seine Detektive-Ausrüstung investiert? Mit dem Super-Special-Agent-360xip- Koffer der Firma „Sherlock“ aus Großbritannien findet er garantiert eine Spur… Also nichts wie los!

Juni 2019

Anna Lott
Eine Oma für Fridolina
Für Mädchen und Jungs ab 5 Jahren

Fridolina hat ein ganz komisches Gefühl im Bauch. Morgen ist nämlich im Kindergarten Oma-Tag. Da bringen alle Kinder ihre Omas mit. Alle, außer Fridolina, denn ihre Oma Hanni (die Mama von Fridolinas Papa) ist schon vor vielen Jahren gestorben. Und ihre Oma Rita (die Mama von Fridolinas Mama) ist gestorben, als Fridolina noch ein Baby war. Das findet  Fridolina irgendwie ungerecht. Sie hat zwar einen kleinen Bruder und viele Tanten und Onkel, aber die können ja nicht zum Oma-Tag kommen.
Die anderen Kinder erzählen stolz von ihren Omas. Omas, die ein Flugzeug fliegen können; Omas, die Herzchenkekse backen;  Omas mit lila gefärbten Haaren; Omas, die Chinesisch oder Türkisch sprechen, weil sie aus China oder der Türkei kommen. Und natürlich Omas mit Brille und Omas ohne Brille. Und Fridolinas Freund Henry hat sogar fünf Omas: zwei Omas, zwei Uromas und eine Ururoma. Das ist ja wohl mehr als genug!
Zum Glück hat Henry eine gute Idee: Fridolina kann sich eine seiner Omas ausleihen! Aber welche?