Frauenrechtlerin und Ehrenbürgerin

Helene Lange

Helene Lange wurde 1848 in der Achternstrasse in Oldenburg geboren. Sie starb 1930 in Berlin. Noch heute ist sie eine sehr bedeutende Person. Sie hat sich für wirklich wichtige Dinge eingesetzt. Sie sorgte zum Beispiel mit dafür, dass Mädchen eine bessere Ausbildung bekommen konnten. Sie forderte auch, dass Frauen an einer Schule oder Universität unterrichten dürfen. Zu ihrer Zeit hatten nur Männer die Möglichkeit, Lehrer zu werden.

Die Stadt Oldenburg machte Helene Lange 1928 zur Ehrenbürgerin. Außerdem wurden in Deutschland zahlreiche Schulen nach ihr benannt. Auch in Oldenburg gibt es eine Helene Lange Schule. Kennst du sie?

Das Helene-Lange-Denkmal

Weil sie sich so stark für die Bildung der Frauen eingesetzt hat, wurde für sie auch in Oldenburg ein Denkmal errichtet. Es steht auf dem Cäcilienplatz. Der Künstler ist der Oldenburger Bildhauer Udo Reimann. Zur Entstehung des Denkmals sagt der Künstler: „Ich habe mir Porträts und alte Fotos angeschaut, und danach habe ich das erarbeitet. Helene Lange – das hat mir Spaß gemacht, als ich die Lektüre gelesen hab. Sie war ja eine – zu der Zeit – Frauenrechtlerin und sie war am Gymnasium als Lehrerin tätig. Sie war lange Zeit in Berlin und was mich interessierte, war auch diese Strenge, die sie eigentlich darstellt. Aber das hat mich irgendwo begeistert. Auch ihre Gesichtszüge, ihre Ausstrahlung, und dann habe ich halt gesagt, ich mach das. Und dann ist diese Arbeit entstanden.“ Auf diesem Bild kannst du gut erkennen, wie streng Helene Lange dargestellt ist. Sie guckt starr geradeaus. Ihre Haare sind zu einem Knoten gebunden.

Kurz und knapp

Von wem?  von Udo Reimann
Wo?  auf dem Cäcilienplatz
Woraus?  aus Bronze und einem Sockel aus Sandstein
Von wann?  aus dem Jahr 1995
Wie groß?  Büste: 0,95 Meter hoch, 0,90 Meter breit und 0,85 Meter lang; Sockel: 1,40 Meter hoch, 0,42 Meter breit und 0,67 Meter lang