Verantwortung für die Jüngsten

Was ist ein Vormund?

Solange du minderjährig, also unter 18 Jahren alt bist, sorgen deine Eltern für dich und achten darauf, dass es dir gut geht. Manchmal aber können oder wollen die Eltern nicht für ihr Kind sorgen, weil sie entweder krank sind oder sich nicht genug um ihr Kind kümmern können. Wenn das so ist und die Eltern ändern ihr Verhalten nicht, beauftragt eine Richterin oder ein Richter einen Vormund. Der Vormund übernimmt dann die Verantwortung für dieses Kind. Zuerst wird überlegt, ob jemand aus der Verwandtschaft, eine Bekannte oder ein Bekannter der Familie für diese Aufgabe infrage kommt. Wenn niemand gefunden wird, übernimmt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie diese Aufgabe.

Vormund beziehungsweise Vormundschaft bedeutet dann, dass die Eltern gar keine Rechte mehr haben, um für ihr Kind Entscheidungen zu treffen. Manchmal werden den Eltern auch nur einzelne Entscheidungsbereiche entzogen. Zum Beispiel bestimmt dann der Vormund, dass das Kind nicht mehr bei den Eltern, sondern bei Pflegeeltern wohnen soll (Aufenthaltsrecht) oder dass beim Zahnarztbesuch eine Zahnspange eingesetzt werden soll (Gesundheitssorge).

Weitere Informationen

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