Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren

250-Kilo-Bombe auf dem Fliegerhorst entschärft

Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am Donnerstagabend, 12. September 2019, eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die 250 Kilo schwere Bombe war am Vormittag entdeckt worden.   

Dank an alle Einsatzkräfte
Die Stadt Oldenburg bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die Unterstützung bei der gestrigen Evakuierung im Umkreis von 1.000 Metern um den Bombenfund auf dem Fliegerhorst. Ohne die Unterstützung gerade und besonders der vielen Ehrenamtlichen aus den Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes und des Deutschen Roten Kreuzes wäre es nicht möglich gewesen, die Evakuierung fast eines Stadtteils so schnell und kompetent durchzuführen. Die Besonnenheit, das strikte Vorgehen und die gute Kooperation aller Einsatzkräfte waren die Garanten für die fachgerechte Erledigung dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

Zum Hintergrund
Sicherheitshalber waren seit dem Nachmittag Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle evakuiert worden. Dies betraf insgesamt rund 7.900 Menschen. Die Räumung des betroffenen Bereichs dauerte länger als erwartet, sodass die Entschärfung erst mit Verspätung beginnen konnte. Die Entschärfung der Zünder stellte die Experten vor besondere Herausforderungen. Feuerwehr, Polizei, THW und Stadtverwaltung waren im Einsatz, um die Evakuierung sicherzustellen. Als Sammelstelle und vorübergehende Bleibe stand den Betroffenen die Mensa im Schulzentrum an der  Alexanderstraße zur Verfügung.

Gegen 22.25 Uhr meldete der Kampfmittelbeseitigungsdienst schließlich Vollzug, die Sperrungen konnten aufgehoben werden und die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Weitere Informationen

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