Untere Nadorster Straße

Seit dem 16. März mussten im Zusammenhang mit der Coronakrise zahlreiche Angebote der Stadt geschlossen bleiben. Am Montag, 4. Mai 2020, haben die Öffnungen wieder schrittweise begonnen, die dann wieder einen direkten Besuch in städtischen Einrichtungen möglich machen. Aufgrund der Coronakrise ist es jedoch weiterhin erforderlich, die Sicherheit in den Vordergrund zu stellen, eine Terminvereinbarung ist deshalb nötig. Die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie am Ende dieser Seite.

Verfahrensstand

Aufnahme in die Städtebauförderung

Das Sanierungsgebiet Untere Nadorster Straße wurde mit dem Programmjahr 2016 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (heute „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne) des Landes Niedersachsen aufgenommen.

Im Februar 2017 wurde das Sanierungsgebiet förmlich festgelegt. Der Sanierungsbeirat wurde im September 2017 gewählt.

Private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Seit dem Beschluss der Förderrichtlinie der Stadt Oldenburg für private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Januar 2018 fördert die Stadt Oldenburg Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Wohn- und Geschäftsgebäuden im Fördergebiet. Detaillierte Informationen können Sie der Förderrichtlinie, die Sie im Downloadbereich am Ende dieser Seite finden, entnehmen. Gerne beraten wir Sie im Hinblick auf eine Förderung.

Erstellung und Beschluss des Rahmenplans

Aufbauend auf den Ergebnissen aus den Vorbereitenden Untersuchungen wurde in den Jahren 2018/2019 die Rahmenplanung von der Stadt in Abstimmung mit dem Sanierungsbeirat erstellt. Die Aufgabe des Rahmenplanes ist es, Ziele und Maßnahmen für die weitere Entwicklung des Sanierungsgebietes zu definieren. Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 27. Mai 2019 den Rahmenplan für das Sanierungsgebiet „Untere Nadorster Straße“ als handlungsleitende Festlegung der Sanierungsziele beschlossen.

Innerhalb der nächsten Jahre soll die Nadorster Straße so umgestaltet und aufgewertet werden, dass sie von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort als attraktives und identitätsstiftendes Stadtteilzentrum wahrgenommen wird. Durch verkehrliche Optimierungen und gestalterische Aufwertungen im öffentlichen Raum soll ein Ort geschaffen werden, der alle Nutzerinnen und Nutzer sowie alle Mobilitätsformen ausgewogen berücksichtigt und der Funktion eines Stadtteilzentrums gerecht wird.

Wettbewerb Untere Nadorster Straße

Zur Konkretisierung und Umsetzung der Rahmenplanung hat die Stadt Oldenburg Anfang 2020 einen begrenzten verkehrs- und freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt. Hierdurch soll aus einer Vielzahl von Entwürfen die beste Lösung ausgewählt werden, um eine besonders qualitätsvolle Vorstellung von der zukünftigen Gestalt der Nadorster Straße zu bekommen.
 


Die Stadt Oldenburg hat in der Vergangenheit schon in einer Vielzahl von Wettbewerbsverfahren sehr gute Erfahrungen machen können und freut sich daher auf Ergebnisse, die einen innovativen Ansatz zum Thema Verkehr - vor allem mit dem Radverkehr und nachhaltigen Mobilitätsformen - sowie tolle Ideen zur Gestaltung von Freiräumen, Plätzen und Stadtgrün aufweisen.

Das Preisgericht und die Preisverleihung finden im Mai 2020 statt.

Ausgangslage

Die Nadorster Straße weist als zentraler Versorgungsbereich im Vergleich zu anderen Standorten eine große Anzahl an Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben auf und zeichnet sich zudem durch eine hohe funktionale und städtebauliche Dichte aus.

Jedoch sind im Untersuchungsgebiet vielfältige städtebauliche Missstände festzustellen. Leerstände und Mindernutzungen zeugen von einem drohenden Funktionsverlust des Versorgungsstandortes.

Darüber hinaus sind im Untersuchungsgebiet vielfältige funktionale und gestalterische Mängel im öffentlichen Raum auszumachen, die negativ auf die Aufenthaltsqualität im Untersuchungsgebiet ausstrahlen.

Auch im privaten Außenraum sind bauliche und gestalterische Mängel zu beobachten (Sanierungsstau, massive Werbeanlagen).

Programm

Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne

Ziel der Sanierung

Das Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“ strebt die Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen an, die durch Funktionsverluste, insbesondere gewerblichen Leerstand, bedroht oder betroffen sind.

Im Vordergrund stehen dabei die Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben.

Der Maßnahmenplan/Rahmenplan steht Ihnen unten im Downloadbereich zur Verfügung.

Förderzeitraum

2016 bis circa 2025

Fördermittel



Die Gesamtkosten und die Fördermittel wurden im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen ermittelt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 8,5 Millionen Euro. Förderfähige Kosten ergeben sich in Höhe von circa 6,9 Millionen Euro.

Alle Daten auf einem Blick

Untersuchungsgebiet:        circa 16 Hektar
Sanierungsgebiet:        circa 12,5 Hektar
Bewohner:        circa 960
Programmaufnahme:        2016
Programm:        Lebendige Zentren - Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne
Gesamtinvestition:        8,5 Millionen Euro
Städtebaufördermittel:        6,9 Millionen Euro
Abschluss der Sanierung:        circa 2025

Bürgerbeteiligung

  • Bürgerversammlungen
  • Sanierungsbeirat

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich unter folgenden Kontaktdaten an den Vorstand des Sanierungsbeirates wenden:

Beate Fröhlich
0441 81342

Carsten Wünker
0441 884652

Downloads

    Informationen für den Eigentümer

    Sanierungsbeirat

    Ältere Dokumente erhalten Sie gerne auf Anfrage.

    Kontakt

    Fachdienst Städtebau und Stadterneuerung
    Technisches Rathaus
    Industriestraße 1 a
    26121 Oldenburg

    Planung (Zimmer 238)
    svenja.bruening-mader(at)stadt-oldenburg.de
    0441 235-2942

    Verwaltung (Zimmer 233)
    claudia.schwieger(at)stadt-oldenburg.de
    0441 235-3697

    Für Beratungsgespräche bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.