Aus aktuellem Anlass: Terminvereinbarungen bei Beratungsbedarf

Haben Sie Beratungsbedarf zu den Themen der Stadterneuerung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Für eine Rücksprache bei der Sanierungsstelle sind unter Beachtung der geltenden Be­schränkungen sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie die nachfolgenden Regelungen einzuhalten:

Um Wartezeiten vor Ort aus Gründen des Infektionsschutzes (Corona Virus SARS-CoV-2) zu vermeiden, wird dringend empfohlen, einen Termin telefo­nisch oder per E-Mail mit den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern zu vereinbaren.

Das dient zum einen dazu, die aufgrund der aktuellen Situation empfohlenen Hygienevor­sichtsmaßnahmen einhalten zu können. Zum anderen können Sie sich dann sicher sein, dass wir auf Ihr Anliegen vorbereitet sind und genügend Zeit für Sie eingeplant haben.

Satzungsbeschluss zum Bebauungsplans N-777 G

Der Bebauungsplan N‑777 G (Fliegerhorst/Hal­len­sichel-Ost/Entlastungsstraße) wur­de im Rahmen der zweiten Beteiligung im Zeitraum vom 30. April bis zum 10. Juni 2020 im Techni­schen Rathaus sowie im Inter­net öffentlich ausgelegt. Die eingegangenen Stellung­nahmen wurden abgewogen. Die Satzung des Bebau­ungsplanes wurde vom Rat der Stadt Oldenburg am 28. September 2020 beschlos­sen. Nun steht noch die Genehmigung durch das Amt für regionale Landes­entwicklung aus. Die Bebau­ungspläne N‑777 D » (PDF 6,60 MB), N‑777 E » (PDF 6,02 MB) und N‑777 F » (PDF 5,58 MB) sind bereits rechtsverbindlich. Nachdem das Verfahren zum Bebauungsplan N‑777 G abgeschlossen ist, steht nur noch die Aufstellung des Bebauungsplanes N‑777 H aus.

Baufortschritt im Baugebiet Brookweg/Mittelweg

Das Baugebiet N‑777 D » (PDF 6,60 MB) ist mit 2,4 Hektar das kleinste im neuen Stadtteil. Bereits alle Grund­stücke für die rund 80 Wohneinheiten sind verkauft und mit der Be­bauung wurde im Herbst 2019 begonnen. Auf der Fläche entstehen Gebäudetypen, wie sie auch in der Umge­bung zu finden sind: Einfamilien- und Doppel­häuser in nachbarschaftlichem Verbund mit bis zu drei­geschossigen Mehrfamilienhäusern, etwa im Bereich der Ofenerdieker Bäke. An ihrem Ufer entsteht der Bäkepark. Voraussichtlich im Herbst 2020 eröffnet im Quartier zu­dem eine Kindertagesstätte.

Das ehemalige Offizierskasino soll als Gemeinbedarfsfläche in das neue Wohngebiet inte­griert werden. Es kann um weitere Flächen für öffentliche Nutzungen oder soziale Infra­struk­tur ergänzt werden. Damit eine solche sinnvolle Nachnutzung gefunden werden kann, läuft eine Interessenbekundung, dessen Ergebnis den politischen Gremien vorgelegt wird. Das Wohngebiet ist über Rad- und Fußwege mit der Nachbarschaft auf dem Fliegerhorst, mit dem Kleinen Bürgerbusch und mit Dietrichsfeld verbunden. Im Laufe des Jahres 2021 soll das erste Fliegerhorst-Quartier vollständig bebaut sein.

Fliegerhorst-Schneidebrett

Im Rahmen der Kampfmittelsondierung mussten auf dem Fliegerhorst Bäume gefällt werden. Ursprüng­liches Ziel der Planung war es, den Baumbestand auf dem Gelände weitestgehend zu erhalten, was sich aber nicht umsetzen ließ. Im Winter 2018 entschied sich die Stadtver­waltung, aus den gefällten Bäumen ein Produkt für die Oldenburgerinnen und Oldenburger herzustellen, das symbolisch für den geschichts­träch­tigen Ort Fliegerhorst und dessen Wan­del steht: Das Schneidebrett Tragfläche aus massivem Birkenholz. Mit dem Verkaufserlös der 1.100 Brettchen wird die Anpflanzung neuer Bäume auf dem Fliegerhorst finanziert.

Gefertigt wurden die Schneidebretter von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg. Sie sind aus vollem Birkenholz geschnitten und lebensmittelecht geölt. Die Gravur der Brettchen informiert über die Baumart und über das Jahr der Fällung. Der eingravierte Schriftzug Trag­fläche erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Geländes als Flugplatz und weist zudem auf die Nutzungsmöglichkeit des Pro­duktes hin: „Tragfläche“ für leckere Stullen und andere Köstlichkeiten.

Die ersten 250 Schneidebretter wurden bereits bei einer ersten Verkaufsaktion am 5. Sep­tember 2020 auf dem Fliegerhorst verkauft.

Mehr Informationen zu den Schneidebrettern sowie deren Preise gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/fliegerhorst-schneidebrett ».

Großes Interesse an Fahrradtouren über den Fliegerhorst

Die Entwicklungen auf dem ehemaligen Militär­flugplatz Fliegerhorst sind auf großes Inte­resse gestoßen. Mit 175 Teilnehmerinnen und Teil­neh­mern waren die Fahrradführungen über das Ge­lände am 5. September ausgebucht. Wegen der geltenden Abstands- und Hygi­eneregeln in der Corona-Zeit war die Zahl der Teilnehmenden begrenzt worden.

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann kam auf den Fliegerhorst und freute sich über den Baufortschritt auf dem Gelände: „Die ersten Häuser stehen bereits und einige Bewohne­rinnen und Bewohner sind eingezogen. Es ist enorm, was sich hier in den vergangenen Monaten getan hat.“

An mehreren Stationen wurden die Fragen der Teilnehmenden beant­wortet und Erläuterungen zu der Entwicklung auf dem Fliegerhorst gegeben. Etwa 1.000 Wohneinheiten werden hier in den kommenden Jahren entstehen.

Sanierungsbeirat Kreyenbrück-Nord

Am Donnerstag, 25. Februar 2020, findet um 19 Uhr voraussichtlich die 61. Sitzung des Sanierungsbeirates Kreyenbrück-Nord statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben. 

Die Tagesordnung der Sitzung wird circa eine Woche vor der Veranstaltung auf der Internet­seite zum Sanie­rungsgebiet eingestellt.

Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord »

Fitnessparcours Kreyenbrück

In Kreyenbrück ist ein neuer Standort für einen Fitness­parcours geplant. Er liegt nordöstlich der IGS Kreyenbrück in günstiger Lage zu den Sportanlagen, der Schule, dem Jugendzen­trum und dem Seniorenstift.

Er besteht aus sieben Fitnessgeräten, die im Kreis um einen Baum zu einem Parcours an­geordnet werden. Ergänzt wird die Anlage durch eine Schautafel mit Übungs­anleitungen, eine Rundbank, Fahrradabstellanlagen und Abfallbehälter. Die Gesamtgröße der Anlage beträgt 160 m². Für die Herstellung dieser Anlage sind 60.000 € veranschlagt. Die Umset­zung kann noch in diesem Herbst erfolgen.

Neubesetzung Leitung Freizeitstätte „Cafta“

Unter neuer Leitung steht die Jugendfreizeitstätte „Cafta“ an der Brandenburger Straße: Katrin Wiese, die seit 1984 in Oldenburg lebt, ist die Nachfolgerin von Erhard Drobinski, der in den Ruhestand gegangen ist.

Eigentlich hat die 54-Jährige viele neue Ideen, die sie gern gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen anschieben würde ‑ allerdings hat auch ihr die Corona-Pandemie zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir haben aber die Zeit genutzt, um sehr konkret zu planen“, so die neue Leiterin der Jugend- und Freizeitstätte. Unter anderem werden die Angebote über die sozialen Internet-Dienste wie Facebook und Instagram ausgebaut, um noch mehr Jugendliche zu erreichen.

Und immerhin darf Wieses Team inzwischen wieder beraten ‑ aber alles mit dem nötigen Abstand und nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. „Aber das ist natürlich nicht be­friedigend“, erklärt Wiese. Schließlich sei die „Cafta“ Anlaufpunkt für viele junge Menschen: um sich zu treffen, das bunte Kursangebot zu nutzen, Theater zu spielen oder Musik zu ma­chen. „Und es kommen auch Mädchen und Jungen, die in der Einrichtung einfach nur ihre Ruhe suchen“, erzählt Katrin Wiese. Sie blickt hoffnungsfroh auf die „Nach-Corona“-Zeit, wenn sie endlich „richtig“ loslegen kann und setzt in diesem Zusammenhang auf den ge­planten Erweiterungsbau der Einrichtung: „Dadurch gewinnen wir rund 80 m² mehr Fläche.“ Geht es nach Wieses Wünschen, wird der zusätzliche Raum unter anderem für einen Band­probenraum mit Tonstudio genutzt. Läuft alles nach Plan, könnte der Erweiterungsbau 2022 beginnen.

Wer Fragen hat, erreicht Katrin Wiese und ihr Team telefonisch unter 0441 44105.

Redaktion: Medienbüro Lüers und Stadt Oldenburg

Neubesetzung im Sanierungsbeirat Kreyenbrück-Nord

Mit der neuen Einrichtungsleitung der Freizeitstätte wurde auch die Vertretung der Einrich­tung im Sanierungsbeirat neu besetzt:

Katrin Wiese wird sich ab der nächsten Sitzung im Beirat für die Belange der Jugendlichen im Quartier einsetzten. Frau Wiese wurde bereits im August 2019 als Eigentümervertretung in den Beirat gewählt.

Aufgrund der beruflichen Neuorientierung von Frau Wiese wird nun Gerhard Bens die Eigentümervertretung übernehmen. Herr Bens hatte bei der Neuwahl der Eigentümervertretung die zweitmeisten Stimmen erhalten. Herr Bens wohnt ebenfalls seit Jahren im Gebiet und sieht seiner Aufgabe mit Freude entgegen.

Bebauungsplan S-827 (östlich Cloppenburger Straße/nördlich Dr.-Schüßler-Straße)

Städtebauliches Ziel dieses Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung für den Bau einer Verbindungsstraße zwischen der Cloppenburger Straße und dem Klinikum. Mit dieser Lösung kann zur Entlastung der Straße An den Voßbergen beigetragen und eine direkte Anfahrbarkeit des Klinikums erreicht werden. Angrenzend wer­den Mischgebiete festgesetzt, um hier straßenbegleitend neue Nutzungen zu ermöglichen. In dem geplanten Straßenverlauf ist derzeit noch ein Einzelhandelsunternehmen ansässig. Durch die Neuaufstellung des Bebauungsplanes und entsprechen­den Festsetzungen im Be­bauungsplan kann ein Neubau des Lebensmittelmarktes nördlich der Planstraße und Woh­nen realisiert werden.

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 28. Sep­tem­ber 2020 den Satzungsbe­schluss gefasst.

Neues Nachbarschaftshaus wartet noch auf Besucher

Noch blitzt und blinkt es in den Räumen der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Neubau am Klin­genbergplatz. Alles wirkt funkelnagelneu, ja nahezu unbenutzt: bunte Stühle im Aufenthalts­raum, die Küche mit dem Blick auf den Innenhof, der gelbe Linoleumboden taucht die Räume in ein warmes Sonnenlicht, die übrigen Räume wirken verwaist.

Das liegt vor allem daran, dass die GWA-Mitarbeiterinnen auf den großen Ansturm warten müssen, der den Neubau endlich mit Leben füllt. Denn schließlich will der Stadtteiltreff an seinem neuen Standort wieder ein Treffpunkt und Nachbarschaftshaus für Kreyenbrückerin­nen und Kreyenbrücker aller Altersstufen und Nationalitäten sein.

Am 9. März hatte die GWA ihre Türen in den neuen Räumen für eine Woche geöffnet ‑ und dann kam Corona: keine Eröffnungsfeier, keine Kurse, keine Angebote. Nun dürfen die Mit­arbeiterinnen endlich das Angebot langsam wieder hochfahren. „Wir freuen uns darauf“, sagt Karin Bremermann von der GWA.

Es hätte so schön sein können: eine bunte Eröffnungsfeier mit vielen Menschen aus dem Quartier, ein Nachmittag, an dem Alt und Jung, Groß und Klein zusammen die Eröffnung des neuen Stadtteiltreffs in Kreyenbrück gefeiert hätten. Aber die Corona-Pandemie hat allen großen Feierlichkeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht ‑ zumindest vorläufig. Denn die Eröffnungsfeier soll im nächsten Jahr nachgeholt werden. Und: Schön ist und bleibt es in den neuen Räumlichkeiten am Klingenbergplatz ‑ auch ohne Eröffnungsfeier.

Ein großer Vorteil des Neubaus: der ebenerdige Stadtteiltreff ist nun barrierefrei. „Davon pro­fitieren vor allem unsere Senioren“, erklärt Karin Bremermann. Insgesamt sei die Aufteilung deutlich besser, alles wirkt geräumiger, „obwohl wir eigentlich nicht mehr Platz haben“, so die GWA-Mitarbeiterin. Ob Sprachkurse, Mutter-Kind-Gruppen, Beratungen und Kinderbetreu­ungen ‑ das Grundgerüst des Angebots wird weiterhin bestehen bleiben, „manches aber werden wir erweitern, beispielsweise die Angebote für die Senioren“, fügt Karin Bremermann hinzu. Aber im Grunde bestimme die Nachfrage das Angebot ‑ und die Nachfrage kann coronabedingt am neuen Standort noch gar nicht bestimmt werden.

Besonders glücklich sind die GWA-Mitarbeiterinnen darüber, dass die Stadtteilbibliothek mit in den Neubau gezogen ist. Da sind künftig Kooperationen denkbar: Lesecafés zum Beispiel. Oder bei Autorenlesungen können die Kinder der Zuhörer im Stadtteiltreff betreut werden. Einziger Wermutstropfen für Karin Bremermann: der große Garten beim alten Stadtteiltreff „An den Voßbergen“. Der bot mit über 300 m² eine Oase für alle Gartenfreunde. „Da müssen wir schauen, wie wir weitermachen“, erklärt Karin Bremermann. Einige Stauden und Kräuter haben jedenfalls den Umzug an den neuen Standort überstanden.

Auf der „To-Do-Liste“ des Stadtteiltreffs steht zudem die Vernetzung mit den unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohnern. Schließlich sei der Stadtteiltreff eben auch ein Nachbar­schaftstreff.

Bis der Stadtteiltreff sich in seiner Arbeit voll entfalten kann, wird es noch Wochen dauern ‑ das Infektionsgeschehen wird den Takt vorgeben. Doch Karin Bremermann und ihre Kolle­ginnen freuen sich auf die Zeit „danach“ ‑ in einer offenen, bunten und modernen Einrich­tung.

Die Adresse:
Stadtteiltreff Kreyenbrück,
Alter Postweg 1,
26133 Oldenburg
Telefon: 0441 235-3292
E-Mail: gwa-kreyenbrueck(at)stadt-oldenburg.de

Die Bürozeiten:
Montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr

Redaktion: Medienbüro Lüers und Stadt Oldenburg

Ankauf Grundstück Hartenkamp

Die Stadt Oldenburg hat von der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ohm­stede das Grundstück Hartenkamp 18 (ehemaliges Gemein­dezentrum) sowie eine angrenzende, un­bebaute Teilfläche erworben.

In der vom Rat beschlossenen Rahmenplanung für das Sanierungsgebiet Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp ist formuliert, dass im Sanierungsgebiet insgesamt ein zentraler Quartiers­mittelpunkt fehlt, der als funktionale und gestalterische Mitte des Sanierungsgebietes dienen könnte.

Aufgrund der besonderen Situation, dass die Autobahn und der Eßkamp das Sanierungsge­biet in einen nordwestlichen und südöstlichen Teil trennen, ist die Schaffung eines zentralen Quartiersmittelpunktes schwierig. Diese räumliche Trennung wird zudem noch durch die un­terschiedliche Nutzungsstruktur im Bereich Wohnen verstärkt, so dass hier eine besondere Herausforderung liegt. Es gilt somit, eine städtebauliche Mitte zu finden, die von allen Be­wohnerinnen und Bewohnern gleichermaßen anerkannt und genutzt wird.

Hier bieten sich die nun erworbenen Flächen an. Der neue Quartiersmittelpunkt soll als Er­gänzung zu dem Angebot der bereits vorhandenen öffentlichen Räume (zum Beispiel die Grundschule Nadorst) genutzt werden.

Ziel ist die Entwicklung weiterer Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sanie­rungsgebiet (zum Beispiel neue soziale, kulturelle Nutzung der Wiese neben dem Gemein­dezentrum). Bisher bestand das von der Evangelisch‑lutherischen Kirchengemeinde betrie­bene Angebot aus einer Kinderkleiderkammer, einer Fahrradwerkstatt und einer Bücherei.

Die Planungen sollen unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zu gegebener Zeit weiter konkretisiert werden.

Der Neubau eines Quartiersmittelpunktes soll durch eine ansprechende Umfeld­gestaltung entsprechend ihrer Bedeutung für das gesamte Wohnquartier ergänzt werden. Neben der Anpflanzung von Bäumen sind Maßnahmen, wie der Einbau von einheitlichem Material im Fußwegbereich und die Anordnung von Sitzgelegenheiten, dazu geeignet, die Aufenthalts­qualität zu verbessern.

Solch ein barrierefrei zugänglicher Quartiersmittelpunkt soll vorrangig für die Gruppen zur Verfügung stehen, die sich im Quartier selbst gebildet haben und die für ihre Interessen oder Aktivitäten entsprechende Räumlichkeiten benötigen. Weiterhin könnte im Gebäude ein Ar­beitsbereich für das Quartiersmanagement vorgesehen werden, so dass diese wichtige Kontaktperson in zentraler Lage des Sanierungsgebietes gut erreichbar ist.

Ausbau Straße Hartenkamp

Die Notwendigkeit der Sanierung der Straße Hartenkamp wurde bereits in den Vorbereiten­den Untersuchungen zum Sanierungsgebiet angemerkt. Die Rahmenplanung hat in Folge die Verbesserung und funktionale Aufwertung des Hartenkamps als ein Ziel der Sanierung formuliert.

In den Fachausschüssen der Stadtverwaltung wurde schließlich der Ausbau des Harten­kamps beschlossen. Abgehend vom Eßkamp im Süden verläuft die rund 400 m lange Straße westlich der BAB A 293 bis zum Gebkenweg im Norden. Sie erfüllt im Netz die Funktion als klein- und nah­räumige Verbindungs- und Erschließungsstraße. Vom Charakter ist die in einer Tempo-30-Zone gelegene Straße als Wohnstraße zu bezeichnen. Neben den Wohn­baugrundstücken erschließt der Hartenkamp auch die Kindertagesstätte und das Grundstück des ehemaligen Gemeindezentrums.

Der vorhandene Zustand des Hartenkamps war bautechnisch und funktional nicht ausrei­chend. So war die vorhandene Fahrbahn mit einer Breite von circa 4 m nur provisorisch mit einer dünnen Asphaltschicht befestigt. Seitlich abgetrennte Gehwege fehlten. Nur im An­schluss an den Eßkamp war ein kurzer, durch Leitpfosten abgetrennter Gehstreifen ange­legt. Entwässerungseinrichtungen zur Aufnahme des Oberflächenwassers fehlten größten­teils. Das Niederschlagswasser blieb im Seitenraum stehen beziehungsweise wurde in die teilweise vorhandenen Seitengräben abgeführt. Der Hartenkamp besitzt besonders in der nördlichen Hälfte einen umfangreichen Baumbestand, zum Teil auf einer Wallhecke, den es zu schützen galt.

Der Straßenentwurf sieht im Verlauf des Hartenkamps unterschied­liche Querschnittsauftei­lungen vor. Beginnend am Eßkamp ist für die südliche Hälfte ein Ausbau im herkömmlichen Trennungsprinzip mit 5,50 m Fahrbahnbreite sowie einseitigem, 2,00 m breitem Park­streifen und 2,50 m breitem Gehweg vorgesehen. Mit Rücksicht auf den Baumbestand ist in der nördlichen Hälfte geplant, die Fahr­bahn vor dem Grundstück des ehemaligen Gemeinde­zentrums auf 4,75 m und weiter nördlich, vor dem Grundstück Hausnummer 39, auf 3,00 m Breite zu reduzieren. Diese Engstelle wird zur Verdeut­lichung mit Rampen und einer Auf­pflasterung aus roten Beton­pflas­tersteinen hergestellt. Für die Fahrbahn ist im übrigen Stra­ßenver­lauf Asphalt vorgesehen. Die Nebenanlagen werden in Pflaster­bauweise aus Beton­rechteck­steinen hergestellt.

Damit die Beeinträchtigungen der vorhandenen Baumreihe auf der Wallhecke minimiert wer­den, wird der Gehweg zum Teil östlich der Wallhecke geführt. Der Ausbau der Straße in der geplanten Form schafft erstmalig die Möglichkeit, auf ganzer Länge des Harten­kamps einen verkehrssicheren Gehweg herzustellen.

Der Ausbauentwurf wurde in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde aufge­stellt.

Im Zuge des Straßenbaus wird der Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband die Ober­flächenentwässerung für den Hartenkamp neu beordnen. Dabei sollen die vorhandenen Entwässerungsgräben so weit wie möglich als Rückhaltegräben einbezogen werden.

Die Anlieger und die Mitglieder des Sanierungsbeirates wurden am 19. Februar 2020 in einer öffentlichen Veranstaltung über den Ausbau des Hartenkamps informiert. Die Bauarbeiten sollen unter Erreichbarkeit der Kindertagesstätte und des ehemaligen Gemeindezentrums in zwei Abschnitten durchgeführt werden.

Eigentümerwechsel

Die LEG Wohnen NRW GmbH hat zum Sommer 2020 den Wohnungsbestand der Baum­Gruppe im Sanierungsgebiet Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp übernommen.

Sanierungsbeirat Untere Nadorster Straße

Am Mittwoch, 28. Oktober 2020, findet um 19 Uhr die 12. Sitzung des Sanierungsbeirates Untere Nadorster Straße im Technischen Rathaus statt (Industrie­stra­ße 1a, 2. OG, Raum 245).

Die Tagesordnung der Sitzung wird circa eine Woche vor der Veranstaltung auf der Internet­seite zum Sanie­rungsgebiet eingestellt. Damit die aktuellen Hygiene­vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können, ist die Sitzung nicht öffentlich.


Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Untere Nadorster Straße »

Ergebnis des Wettbewerbs zur Unteren Nadorster Straße

Zur Konkretisierung und Umsetzung der Rahmen­pla­nung hat die Stadt Oldenburg Anfang 2020 einen be­grenzten verkehrs- und freiraumplanerischen Wett­bewerb ausgelobt. Nach gut einem halben Jahr steht nun das Ergebnis des Wettbewerbs » fest. Der Ge­meinschaftsent­wurf der Büros SHP Ingenieure und nsp landschaftsarchitekten stadtplaner aus Hannover er­hielt den 1. Preis.

Insgesamt waren vier Entwürfe für die zukünftige Gestaltung des 12,5 Hektar großen Sanie­rungsge­bietes eingereicht worden. Die Planung ist Teil der Umsetzung des vom Rat der Stadt Oldenburg am 27. Mai 2019 beschlossenen Rahmenplanes.

Abgeschlossen wurde der Wettbewerb am 16. Juli 2020 mit dem im PFL stattfindenden Preisgericht. Das Preisgericht setzte sich aus externen Verkehrs- und Freiraumplanern, Ver­treterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, der Ratsfraktionen, des Sanierungsbeirates sowie weiteren Beraterinnen und Beratern zusammen. Vorsitz hatte der Essener Land­schaftsarchitekt Friedhelm Terfrüchte.

Das Preisgericht entschied nach intensiven Diskussionen einstimmig, der Gemeinschaftsar­beit der Büros „SHP Ingenieure“ und „nsp landschaftsarchitekten stadtplaner“ den mit 25.000 Euro dotierten ersten Preis zuzuerkennen. Der zweite Preis ging an die Gemein­schaftsarbeit der niederländischen Büros Roelofsgroep aus Den Ham und BDP aus Rotter­dam. Den dritten Preis erhält die Gemeinschaftsarbeit der Büros Lohaus Carl Köhlmos und BPR aus Hannover.

Die Wettbewerbsarbeiten wurden vom 3. bis 28. August 2020 im Foyer des Technischen Rathauses ausgestellt. Dem Sanierungsbeirat wurden die Wettbewerbsbeiträge am 5. August 2020 vorgestellt. Die Büros des Siegerentwurfes SHP und nsp aus Hannover nutzten diese Gelegenheit, um ihren Entwurf dem Beirat selbst zu erläutern. Nachdem der Entwurf auch im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen am 17. September 2020 und im Verkehrsausschuss am 21. September 2020 vorgestellt worden ist, soll nun gemeinsam mit den Büros an dem Entwurf weitergearbeitet werden. Auch in diesem Prozess werden die verschiedenen Beteiligungsgremien weiter eingebunden.

Erste Schritte zur Verlagerung des Tagesaufenthaltes

Ein Sanierungsziel der Unteren Nadorster Straße ist die Reduzierung der Nutzungskonflikte, die durch die Konzentration mehrerer sozialer Einrichtungen im Sanierungsgebiet immer wieder entstanden sind.

Um die Hilfestruktur in der niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe gesamtstäd­tisch optimal zu gestalten, hat der Rat der Stadt Oldenburg die Verwaltung beauftragt, hierzu ein Gesamtkonzept zu erarbeiten. Es sollte ein erweitertes Hilfeangebot, eine Dezentralisie­rung, einhergehend mit räumlichen Verbesserungen, entwickelt werden, um den gestiegenen Anforderungen und den erhöhten Nutzerzahlen zukünftig gerecht zu werden. Das Gesamt­konzept wurde am 29. Mai 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen.

Was heißt das für das Sanierungsgebiet?

Das Gesamtkonzept sieht zum einen den Tausch des Tagesaufenthaltes an der Ehnern­straße mit dem Mädchenhaus an der Cloppenburger Straße vor. Außerdem soll an der Blo­herfelder Straße ein zweiter Tagesaufenthalt eingerichtet werden. Das Café Caro zieht von der Heiligengeiststraße in die Alexander­straße und die Suchtberatung Rose 12 hat seinen neuen Standort an der Straße Am Schießstand. Mit diesem Konzept kann nicht nur die Kon­zentration der Einrichtungen um die Nadorster Straße herum aufge­löst werden, sondern es wird zudem ein zusätzliches Angebot geschaffen, um der gestie­genen Nachfrage zu begeg­nen.

Die ersten Schritte des Konzeptes wurden bereits begonnen: Das Gebäude in der Bloherfel­der Straße 7 befindet sich in der Bauphase und wird spätestens im Dezember 2020 bezo­gen. Damit dürfte bereits eine Entlastung des Tagesaufenthaltes in der Ehnernstraße spür­bar werden, da ein Teil der Nutzerinnen und Nutzer den Tagesaufenthalt in der Bloherfelder Straße nutzen werden.

Der Tagesaufenthalt, der in der Cloppenburger Straße eingerichtet wird, befindet sich derzeit in Planung, mit Baubeginn voraussichtlich im Oktober 2020. Das Mädchenhaus ist zu diesem Zweck bereits interimsmäßig in die alte Jugendherberge in die Von-Finckh-Straße eingezo­gen. Bei reibungslosem Ablauf wird das Gebäude im 2. oder 3. Quartal 2021 fertiggestellt und der endgültige Umzug des Tagesaufenthaltes Ehnernstraße in die Cloppenburger Straße kann stattfinden.

Das Gebäude in der Straße Am Schießstand wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 für den Einzug der Drogenberatungsstelle Rose 12, die sich zurzeit noch in der Alexanderstraße befindet, bereit sein.

Damit könnte der Umbau in der Alexanderstraße 17 beginnen. Der geplante Einzug des Cafés Caro ist hier für das 3. Quartal 2021 geplant.

Für die Einrichtung eines Szeneplatzes ist die Verwaltung zurzeit noch auf der Suche nach einem geeigneten Ort. Die Umsetzung des Konzeptes schreitet aber Zug um Zug gut voran, so dass einer deutlichen Besserung der Gesamtsituation relativ zeitnah entgegengeblickt werden kann.

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