Förderverein veranstaltet Fahrt zum Niedersächsischen Landtag

Der Förderverein für das Jobpatenmodell der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg hat eine Fahrt zum Niedersächsischen Landtag veranstaltet. Diese diente dazu, den Jobpaten und den von ihnen betreuten Schülerinnen und Schülern eine Anerkennung für ihre Arbeit auszusprechen. Die Jobpaten, die die Schülerinnen und Schüler kurz vor ihrem Schulabschluss begleiten und somit für die zukünftige Ausbildung vorbereiten, konnten auf dieser Fahrt einen Einblick in die Arbeit des Landtags erhalten. Wolfgang Wulf und Heinrich Volpert vom Förderverein betreuten die Gruppe, die ein interessantes Gespräch mit der Oldenburger Abgeordneten Hanna Naber führten und anschließend den Landtag einschließlich des Plenarsaals besichtigten. Auch die Hannoveraner Markthalle wurde erkundet und alle waren sich einig, dass so eine Einrichtung auch in Oldenburg dringend nötig wäre.

Warum Jobpatenschaften?

Für Schülerinnen und Schüler gestaltet sich der Übergang von der Schule ins Berufsleben immer schwieriger. Nicht selten sind die Mädchen und Jungen durch den Druck, auch den richtigen Beruf zu finden, den Lehrstellenmangel und häufige Absagen auf ihre Bewerbungen ratlos und entmutigt. Besonders wenn sie keine Unterstützung aus ihrem sozialen Umfeld erhalten können oder erhalten, droht ein Scheitern und oft Jugendarbeitslosigkeit. Das Projekt JobPaten möchte genau dies verhindern und den Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und Beistand leisten.

JobPaten helfen und motivieren

Dafür sollen aktive oder ehemalige Berufstätige mit Berufserfahrungen aus den Bereichen Wirtschaft, Handwerk, Handel, Pädagogik/Psychologie, Verwaltung und ähnlichem gewonnen werden, die ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen einsetzen, um den Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Wünschenswert wäre hierfür, dass Paten auch auf Führungs- und Ausbildungserfahrungen zurückgreifen können, sind aber nicht Bedingung. Die JobPaten treffen mit Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse von sieben Oldenburger Ober- und integrierten Gesamtschulen zusammen. Die Jugendlichen in diesem Alter wissen dann oft noch nicht, wo ihre spezifischen Talente und Stärken liegen, wie die Arbeitswelt aussieht, wie sie sich bewerben und bewegen müssen und was sie erwartet, wenn sie die Schule verlassen.

Weitere Informationen

Ansprechpartnerinnen

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement
Agentur :ehrensache
Projektleitung: Monika Engelmann-Bölts
Telefon: 0441 235-2311
E-Mail: monika.engelmann-boelts(at)stadt-oldenburg.de

Projektassistenz: Katharina Meiners
Telefon: 0441 235-3791
E-Mail: katharina.meiners(at)stadt-oldenburg.de