Große Spendenbereitschaft für Kulturschaffende

Bürgerstiftung sammelt mehr als 20.000 Euro

Als sehr erfolgreich hat sich eine Spendenaktion der Oldenburger Bürgerstiftung erwiesen, die Anfang April 2020 ins Leben gerufen wurde, um Kulturschaffende in der Coronakrise zu unterstützen. Bis Ende April gingen Spenden in Höhe von mehr als 20.000 Euro ein. Damit können nun alle 17 Einzelanträge gefördert werden, die bei der Kulturstiftung eingegangen waren.

„Das Gesamtvolumen der Anträge von 24.350 Euro ist mit unseren Spenden abgedeckt. Ich danke allen, die sich an unserem Spendenaufruf beteiligt haben. Oldenburg hat nicht nur eine lebendige Kulturszene, sondern auch ein starkes bürgerschaftliches Engagement“, sagt der Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung Dietmar Schütz.

Jury entscheidet über Verwendung der Mittel

Eine fünfköpfige Jury hatte über die Verwendung der Mittel entschieden. Der Jury gehören an:

  • Christiane Cordes, Stadt Oldenburg
  • Pavel Möller-Lück, Theater Laboratorium
  • Barbara Rosier, Oldenburger Bürgerstiftung
  • Christoph Sahm, Oldenburger Bürgerstiftung
  • Dietmar Schütz, Vorsitzender Oldenburger Bürgerstiftung

Antragstellende werden benachrichtigt

Die Oldenburger Bürgerstiftung wird die 17 Antragstellerinnen und Antragsteller im Laufe der Woche über die Zuwendungen informieren. Anlass für die Spendenaktion waren die starken Einschränkungen für das kulturelle Leben in der Coronakrise. Die Kultur hat besonders unter diesen Einschränkungen zu leiden: Projekte wurden abgesagt, Programme gestrichen, Engagements beendet. Viele Kreative und Kulturschaffende sind selbständige Freiberuflerinnen und Freiberufler, und die meisten Kultureinrichtungen sind Kleinstbetriebe. Angesichts dieser existenziellen Nöte hatten die Oldenburger Bürgerstiftung, die Marius Eriksen Stiftung, die Justin-Hüppe-Stiftung sowie die Stadt Oldenburg dazu aufgerufen, die Kulturszene durch Spenden zu unterstützen.

Oberbürgermeister bedankt sich für Engagement

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bedankt sich für dieses Engagement. „Das bürgerschaftliche Engagement ist eine ganz wichtige Ergänzung der institutionellen Förderung. Das Zusammenspiel zwischen städtischer Unterstützung und solchen Privatinitiativen sollte dazu beitragen, die vielfältige Oldenburger Kulturlandschaft auch in dieser Krise zu erhalten.“