Einrichtung wird abgebaut

Letzte Impfung: Oldenburger Impfzentrum zieht Bilanz

Das Oldenburger Impfzentrum hat in den vergangenen Monaten eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben. Nunmehr haben in den Räumen der Weser-Ems-Hallen die letzten Zweitimpfungen gegen das Coronavirus stattgefunden. Am 23. September 2021 war der letzte Tag eines gut funktionierenden Impfbetriebes, seit dem 30. September wird das Impfzentrum offiziell nicht mehr genutzt. Die Räumlichkeiten können dann wieder von den Weser-Ems-Hallen anderweitig verplant werden.

Mehr als 127.000 Erst- und Zweitimpfungen

„Mehr als 127.000 Erst- und Zweitimpfungen wurden in den vergangenen Monaten dort verabreicht und damit wurde ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Oldenburger Bevölkerung geleistet. Ohne das Impfzentrum hätten wir beim Corona-Schutz nicht so erfolgreich sein können“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Den Zeitpunkt der Schließung hält er aber für falsch. „Eine derart erfolgreiche Infrastruktur hätten wir noch einige Wochen länger gut brauchen können“, so Krogmann.

Zudem dankte der Oberbürgermeister den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Stadtverwaltung, Feuerwehr und medizinischen Diensten: „Das gesamte Personal hat über Monate sehr gute Arbeit geleistet, teilweise mit vielen Überstunden.“

Noch vorhandener Impfstoff an mobile Impfteams

Bereits seit Mitte Dezember 2020 war das Impfzentrum einsatzbereit, die ersten Impfungen konnten aber erst Mitte Februar 2021 erfolgen, weil vorher kein Impfstoff zur Verfügung stand. „Ausgelegt war das Oldenburger Impfzentrum von Beginn an auf eine Kapazität von 1.000 Impfungen am Tag, diese Zahl wurde vor allem in den Monaten März bis Mai erreicht“, zieht Sozialdezernentin Dagmar Sachse Bilanz. Bis zum letzten Tag wurde dort sehr gut geplant, so dass kaum Impfstoff eingelagert werden muss. „Der derzeit noch vorhandene Impfstoff wird zwischengelagert und anschließend an die mobilen Impfteams übergeben, die derzeit aufgebaut werden“, so Sachse. Dabei handelt es sich um etwa 1.000 Impfdosen.

Die Stadt steht derzeit in engem Kontakt mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium, um vor allem den Einsatz der geplanten mobilen Impfteams gut vorzubereiten.

Wie geht es weiter?

Bei Fragen zu noch notwendigen Impfungen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder die Impfhotline des Landes Niedersachsen unter der Rufnummer 0800 9988665. Über die Arztauskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen können Sie Impfärzte in Oldenburg und umzu finden (wählen Sie dazu in den Suchkriterien bei Besonderheiten = Corona-Impfung aus).

Für die Ersatzausstellung von Impfnachweisen wenden Sie sich bitte an die Impfhotline des Landes Niedersachsen unter der Rufnummer 0800 9988665. Dort erhalten Sie ein neues digitales Impfzertifikat. Mit der Einstellung des Betriebes in den Impfzentren können von der Stadt Oldenburg für dort durchgeführte Impfungen keine Ersatzbescheinigungen mehr ausgestellt werden.

Momentan organisiert die Stadt Oldenburg im Auftrag des Landes Niedersachsen den Einsatz der mobilen Impfteams. Diese werden in absehbarer Zeit für mögliche Drittimpfungen in Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung stehen. Sobald dazu nähere Informationen vorliegen, werden diese hier veröffentlicht.