Einreise nach Deutschland

Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne

Was Reiserückkehrende und Einreisende wissen müssen, darüber informiert das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg. Wer in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet Urlaub gemacht hat, muss in eine 14-tägige Quarantäne.

Hier finden Sie die Übersicht der Internationalen Risikogebiete des RKI »

Wer aus einem als Risikogebiet definierten Areal nach Deutschland/Niedersachsen einreist,

  • ist verpflichtet, seine Daten beim Gesundheitsamt zu hinterlegen »
  • und sich unverzüglich und auf direktem Wege für 14 Tage in Quarantäne zu begeben, bis sie/er ein negatives Testergebnis (PCR) vorliegen hat.

Dabei ist es egal, ob die Person das Attest aus dem Ausland mitgebracht hat, wenn der Test nicht mehr als 48 Stunden (bezogen auf den Einreisezeitpunkt) zurückliegt, oder ob sie sich erst am 3. oder vielleicht erst am 9. Tag nach Rückkehr hat testen lassen.

Befreiung von der Quarantäne für Einreisende und Reiserückkehrende

Eine Person muss nicht in Quarantäne wenn, sie

  • sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten hat (und keine Krankheitssymptome hat).
  • sich für weniger als 24 Stunden in Deutschland aufgehalten hat (zum Beispiel Tagesausflug, Shoppen).
  • über einen Negativen Test aus dem Ausland verfügt.

    Ein Test aus dem Ausland darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein und muss durch einen Mitgliedstaat der EU/sonstigen Staat durchgeführt worden sein, der durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen wurde.

    Negativer Corona Test aus dem Ausland liegt vor

    Verfahren
    • Hat man ein negatives Testergebnis, ist man direkt aus der Quarantäne entlassen (auch ohne Mitteilung vom Gesundheitsamt).
    • Das negative Testergebnis muss dem Gesundheitsamt nicht vorgelegt werden.
    • Das Ergebnis muss drei Wochen aufbewahrt werden und auf Verlangen der Gesundheitsbehörde vorgelegt werden.
       
  • aus einem dringenden persönlichen, gesundheitsbezogenen Grund oder zwecks Wahrnehmung behördlich verpflichtender Termine nach Niedersachsen einreist.
  • berufliche Gründe (Arbeit)
    • Personen
      • die unaufschiebbar beruflich bedingt täglich, für einen oder für wenige Tage nach Niedersachsen einreisen oder aus Niedersachsen ausreisen,
      • aus besonderen Berufsgruppen.
        • Die Leitung muss zwischen Ansteckungsgefahr und Dringlichkeit abwägen. Ist die Aufgabe dringend und soll ausgeführt werden, muss die Leitung dies schriftlich bestätigen. Die Bestätigung muss mitgeführt werden.

          Beschäftigte aus besonderen Berufsgruppen
          Dazu gehören Personen
           
        • im Gesundheitswesen und im Pflegebereich,
        • der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
        • die Dienst- oder Werkleistungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen erbringen,
        • des Justiz- und Maßregelvollzugs,
        • des Polizeivollzugsdienstes,
        • der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie des Katastrophenschutzes,
        • die unaufschiebbar beruflich bedingt Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
        • von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Straßenpersonenverkehrsunternehmen
        • von Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, Flugbegleiterinnen und -begleiter sowie Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben,
        • des Polizeivollzugsdienstes,
    • Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und der Parlamente der Länder sowie Personen, die mit der Pflege diplomatischer oder konsularischer Beziehungen betraut sind.

Wichtig!

Zeigt die Person, nach der Einreise Krankheitssymptome, ist sofort das Gesundheitsamt zu kontaktieren!

Risikogebiete

Informationen, welche Länder derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu finden »

Bei weitergehenden Fragen sind wir für Sie erreichbar unter 0441 235-4550.