Einreise nach Deutschland

Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne

Was Reiserückkehrende und Einreisende wissen müssen, darüber informiert das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg.

Hier finden Sie die Übersicht der Internationalen Risikogebiete und der Gebiete mit einer Virusmutation des Robert Koch-Instituts »

Wer aus einem Risikogebiet mit einer Virusmutation (Virusvarianten-Gebiet) nach Deutschland/Niedersachsen einreist,

  1.  Muss einen Test frühestens 48 Stunden vor der Einreise machen.
    • Das negative Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und zehn Tage nach der Einreise aufbewahrt werden.
  2. ist verpflichtet sich unverzüglich und auf direktem Wege für zehn Tage in Quarantäne zu begeben
  3. muss umgehend die eigenen Daten auf der Seite des Bundesministeriums hinterlegen über www.einreiseanmeldung.de » (dies ist vorrangig zu tun)

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland/Niedersachsen einreist,

  1. muss einen Corona-Test machen
    • Der Test kann frühestens 48 Stunden vor der Einreise oder direkt bei der Einreise gemacht werden.
    • Ein negatives Testergebnis befreit nicht von der Quarantäne.
    • Das Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und zehn Tage nach der Einreise aufbewahrt werden.
  2. ist verpflichtet sich unverzüglich und auf direktem Wege für zehn Tage in Quarantäne zu begeben
  3. muss umgehend die eigenen Daten auf der Seite des Bundesministeriums hinterlegen über www.einreiseanmeldung.de » (dies ist vorrangig zu tun)

Hinweis: Dies gilt auch, wenn das Ausreiseland nachträglich (innerhalb von 10 Tagen nach Ausreise) zum Risikogebiet erklärt wird oder die Einreise über ein Nicht-Risikogebiet erfolgt ist, man sich jedoch innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wichtig! Zeigt die Person 10 Tage nach der Einreise Krankheitssymptome, ist sofort das Gesundheitsamt zu kontaktieren!

Gut zu wissen – Alles zur Quarantäne!

Während der Quarantäne ist es nicht gestattet, Besuch von Personen außerhalb des eigenen Haushaltes zu empfangen.

Ausnahmen von der Quarantäne und der Testpflicht

  • Eine Person muss nicht in Quarantäne und keinen negativen Test vorlegen, wenn diese
    • sich im Ausland (Risikogebiet), für weniger als 24 Stunden aufgehalten hat und keine Krankheitssymptome aufweist oder
    • sich für weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhält zum Beispiel: zur Durchreise, Tagesausflug, Shoppen et cetera
    • für weniger als 72 Stunden einreist oder sich weniger als 72 Stunden im Risikogebiet aufgehalten hat und folgende Gründe vorliegen
      • Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich (vom Arbeitgeber bestätigt)
      • unaufschiebbar beruflich bedingt, zum Transport von Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug
      • Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Straßenpersonenverkehrsunternehmen
        • und von Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, Flugbegleiter sowie Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben,
      • diplomatische und konsularische Dienste (gilt nur für hochrangige Mitglieder von Volksvertretungen und Regierungen)
      • das Erbringen von Dienst- oder Werkleistungen für Betriebe kritischer Infrastrukturen
    • die beruflich zwingend notwendig in ein Risikogebiet einreisen oder aus einem Risikogebiet ausreisen müssen
      • und mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren (Pendler)

Verkürzung der Quarantäne mit einem negativen Corona-Test

Fällt man nicht unter die „Besonderen Ausnahmen“ kann man die 10-tägige Quarantäne immer wie folgt verkürzen:

  • 1. bis 4. Quarantänetag – keine Verkürzung möglich
  • ab 5. Quarantänetag, unter bestimmten Voraussetzungen
    • ab dem 5. Tag nach der Einreise kann ein Corona-Test gemacht werden. Ist dieser negativ, ist man aus der Quarantäne „befreit“. Solange das Testergebnis noch nicht vorliegt, bleibt die Quarantäne bestehen.

Direkte Befreiung bei negativem Testergebnis bei folgenden Einreisegründen

Eine Person muss nicht in Quarantäne, wenn ein negativer Test vorliegt und einer der folgenden Einreisegründe vorliegt:

  • Privater Einreisegrund
    • Familienbesuch (Eltern, Kinder, Großeltern, Enkelkinder, Ehepartnerinnen und Ehepartner, Lebensgefährten (fester Freund//feste Freundin), Personen zum Umgang des Sorgerechts),
    • zur dringenden medizinischen Behandlung oder
    • zur Pflege und Schutz von Hilfebedürftigen
  • berufliche Gründe (Arbeit/Ausbildung/Studium)

    Hinweis: Die zwingende Notwendigkeit dieser Fahrten sowie die Einhaltung angemessener Hygienekonzepte sind durch den Arbeitgeber/die Uni zu bescheinigen. Die Bescheinigung muss mitgeführt werden.

    Personen,
    • die sich für bis zu fünf Tage
      • zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich,
      • in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen
    • die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen (zum Beispiel Saisonarbeiter und Montagearbeiter). Voraussetzung:
      • Zehn Tage kein Kontakt außerhalb der Arbeitsgruppe, Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen, die mit einer Quarantäne vergleichbar sind.
      • Ein Verlassen der Unterbringung ist zudem nur zur Ausübung der Tätigkeit gestattet
      • Die Person muss vor Einreise vom Arbeitgeber beim Gesundheitsamt angezeigt werden unter Vorlage der ergriffenen Maßnahmen.
    • die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung oder Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind
  • aus besonderen Berufsgruppen, wenn der Arbeitgeber oder Dienstherr die zwingende Notwendigkeit der Befreiung bestätigt.
    • Dazu gehören Personen
      • im Gesundheitswesen und im Pflegebereich,
      • der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
      • die Dienst- oder Werkleistungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen erbringen,
      • des Justiz- und Maßregelvollzugs,
      • des Polizeivollzugsdienstes,
      • der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie des Katastrophenschutzes,
      • Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und der Parlamente der Länder sowie Personen, die mit der Pflege diplomatischer oder konsularischer Beziehungen betraut sind
      • Außerdem für Personen,
        • die unaufschiebbar beruflich bedingt, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren müssen,
        • von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Straßenpersonenverkehrsunternehmen
        • und von Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, Flugbegleiter sowie Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben

Risikogebiete

Informationen, welche Länder derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf den Seiten des Robert Koch-Instituts zu finden »

Bei weitergehenden Fragen sind wir für Sie erreichbar unter 0441 235-4550.