Aufbau der Ausstellung

Die Ausstellung gliederte sich in vier Bereiche. Im ersten Teil ging es um die Hintergründe und Themen der Neuen Frauenbewegung, also der frauenpolitischen Kraft ab 1968.
Wie die zentralen Themen der Frauenbewegung von Oldenburgerinnen aufgegriffen und in Aktionen und Projekte umgesetzt wurden, zeigte der zweite Teil. Eindrücklich wurde dokumentiert, wie vielfältig sich Oldenburgerinnen engagierten. Folgende zentrale Fragen der Neuen Frauenbewegung wurden dabei aufgegriffen:

  • Welche Stellung hat die Frau in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen?
  • Wie groß ist das Ausmaß von Gewalt gegen Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum und im privaten Umfeld?
  • Wie ist die Beteiligung von Frauen im Arbeitsleben?
  • Welche Impulse gibt es für ein anderes Frauenbild in Kultur und Bildung?

Der dritte Teil griff die zentralen Fragen auf und beleuchtet anhand von ausgewählten Beispielen die jetzt mehr als 25-jährige Arbeit des Frauenbüros der Stadt Oldenburg. Betrachtet wurde ebenfalls die jahrelange politische Diskussion um die Einrichtung einer Frauengleichstellungsstelle.
Die Frauenquote als ein Baustein auf den Weg zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Politik und in der Erwerbsarbeit erhielt ihren Platz in der Ausstellung.
Die Ausstellung dokumentierte  nicht nur Vergangenes, sondern analysierte auch Gegenwärtiges. Daher enthielt der vierte Teil Informationen mit überwiegend oldenburgischem Bezug zum Stand der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
Das Zentrum für Frauen-Geschichte e.V. recherchierte die Neue Frauenbewegung in Oldenburg.
Studierende des Instituts für Materielle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vermittelteten das Lebensgefühl von Frauen mit gestalterisch-konzeptionellen Arbeiten in Anknüpfung an den damaligen Zeitgeist.

Erstmalig wurde in der Ausstellung „frauen.oldenburg“ die Neue Frauenbewegung in Oldenburg anhand von Zeitdokumenten und Exponaten in ihrer Vielfalt dargestellt. Sie war somit eine einzigartige Dokumentation regionaler Frauengeschichte.