Häusliche Gewalt: direkte und indirekte Auswirkungen auf die Kinder

Aus der Praxis der Jugendhilfe beschreibt die Referentin Dr. Susanne Heynen die Auswirkungen Häuslicher Gewalt auf Kinder und geht auf Interventionsmöglichkeiten ein. Sie schöpft dabei aus einem reichen Erfahrungsschatz ihrer Tätigkeiten bei den Jugendämtern der Städte Stuttgart und Karlsruhe und aus den Ergebnissen eigener Forschungstätigkeiten. Welche Schritte wann gegangen werden müssen, um eine Kindeswohlgefährdung zu vermeiden, ist ein wesentlicher Aspekt ihres Vortrages. Sie spürt den Widersprüchen nach, denen die Jugendamtsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, aber auch die Mitarbeitenden anderer Institutionen, im Kinderschutz ausgesetzt sind. Dabei beleuchtet Frau Dr. Heynen Handlungs- und Schutzmöglichkeiten im Falle einer Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Häusliche Gewalt.

Powerpoint-Präsentation zum Vortrag » (PDF, 2 MB)

Vita

Dr. Susanne Heynen ist ausgebildete Ergotherapeutin und Dipl.-Psychologin. Ab 1994 Mitarbeiterin der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, zunächst in der psychologischen Beratung beim Psychosozialen Dienst, von 2000 bis 2007 Leiterin des Kinderbüros und von 2007 bis 2016 Leiterin des Jugendamtes. Seit 2016 leitet sie das Jugendamt der Stadt Stuttgart. Außerdem ist sie Referentin, Fachautorin und Mitglied in verschiedenen Gremien zu den Themen Jugendhilfe, Kinderschutz, häusliche und sexualisierte Gewalt.