RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit

Ruth Bader Ginsburg hat die Welt der US-amerikanischen Frauen verändert. Die 85-jährige Richterin stellt ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Die beiden Regisseurinnen Betsy West und Julie Cohen zeigen in „RBG – EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT“ den außergewöhnlichen Aufstieg der stillen, aber unnachgiebigen Kämpferin. Ihre Laufbahn begann sie als eine von nur neun Studentinnen an der Harvard Law School und als eine der ersten Jura-Professorinnen der USA. In den 70er Jahren erkämpfte Ruth Bader Ginsburg gegen alle Widerstände bahnbrechende Gerichtsurteile zur Gleichstellung der Geschlechter, die sie zu einer Heldin der Frauenrechtsbewegung und zu einer weltbekannten Ikone machten. Inzwischen berühmt und berüchtigt als Notorious RBG entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen Rückzug und Ruhestand. Bis heute sorgt sie mit ihrer engagierten Agenda für Schlagzeilen und macht dem umstrittenen Präsidenten mitunter das Leben schwer. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt Ruth Bader Ginsburg gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt.
„RBG – EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT“ ist das fesselnde Portrait einer inspirierenden und starken Frau, die mit unerschütterlicher Energie Meilensteine im Kampf um Würde und Gleichberechtigung setzte.

Regie: Betsy West, Julie Cohen, USA 2018, 98 min
Englisches Original mit deutschen Untertiteln

Im Anschluss Diskussion und Austausch mit Juristinnen des Deutschen Juristinnenbundes e.V.

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit. Die Information dient dem Rückblick.