Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterzeichnet Selbstverpflichtungserklärung

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen unterzeichnete der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg Jürgen Krogmann gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates Carsten Schlepper und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Oldenburg Wiebke Oncken die „Selbstverpflichtungserklärung der Stadt Oldenburg zur Sensibilisierung und Prävention am Arbeitsplatz zum Thema häusliche Gewalt und Stalking“.
Deutschlandweit ist etwa jede vierte Frau und jeder zehnte Mann im Lebensverlauf von häuslicher Gewalt betroffen, 12 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden in ihrem Leben Opfer von Stalking. Der Frauenanteil beträgt hier etwa 80 Prozent. Auch wenn zurzeit in der Stadtverwaltung keine aktuellen Fälle bekannt sind, ist es der Verwaltung ein Anliegen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt fühlen und möchte sie ermutigen, häusliche Gewalt und Stalking anzusprechen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Nach amerikanischen Studien sind 20 bis 25 Prozent der Arbeitsausfälle auf häusliche Gewalt zurück zu führen und etwa 75 Prozent aller Betroffenen erleben Stalking auch am Arbeitsplatz. Damit sind auch Kolleginnen und Kollegen beeinträchtigt und gefährdet. Mit der Selbstverpflichtungserklärung soll weiterhin die Thematik häusliche Gewalt aus der Tabuzone geholt werden und ein Signal auch über die Stadtverwaltung hinaus an die Öffentlichkeit gesendet werden.

Der Flyer zur Selbstverpflichtungserklärung kann hier » (PDF, 1,6 MB) herunter geladen werden.